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Neukunden & Mitarbeiter

Stundenverrechnungssatz

Der Stundenverrechnungssatz ist der Preis, den ein Handwerksbetrieb pro Arbeitsstunde eines Mitarbeiters in Rechnung stellt. Er muss Lohn, Nebenkosten, Gemeinkosten und einen Gewinnanteil decken.

Einordnung für Handwerksbetriebe

Der Satz setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen: Lohn und Lohnnebenkosten, Gemeinkosten wie Fahrzeuge, Werkstatt, Versicherung und Verwaltung, sowie Wagnis und Gewinn. Wichtig ist, nur die tatsächlich verrechenbaren Stunden anzusetzen, denn Urlaub, Krankheit und Fahrzeiten fallen nicht in die Rechnung.

Wer den Satz zu niedrig ansetzt, arbeitet bei voller Auslastung ohne Gewinn. Für die Werbung ist er wichtig: Er bestimmt, wie viel ein Auftrag einbringt und wie viel Kundengewinnung sich leisten lässt.

Der Satz muss betriebsindividuell berechnet werden, fremde Durchschnittswerte ersetzen das nicht.

Formel

Stundenverrechnungssatz = (Lohnkosten + Gemeinkosten + Gewinn) ÷ verrechenbare Stunden

Beispiel

Beispiel: Fallen im Jahr 120.000 € Kosten plus Gewinnzuschlag an und sind 1.500 Stunden verrechenbar, ergibt sich nach der Formel ein Satz aus Gesamtbetrag ÷ 1.500 (Rechenbeispiel).

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Weiterführend

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