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Sanierung · Ratgeber

Neukundengewinnung für Sanierungsbetriebe: planbar Projekte ab 20.000 € (Bad, Innenausbau, Komplettsanierung)

Neukundengewinnung für Sanierungsbetriebe: echte Suchdaten, Google vs. Meta, Vorqualifizierung nach Budget und Objekt, Förderung als Argument.

Peter Junior

Gründer von MetisGrowth

· 11 Min. Lesezeit

Kurz und direkt

Sanierungsbetriebe gewinnen planbar Projekte ab 20.000 €, wenn Anzeigen auf Google oder Meta Hausbesitzer mit konkretem Vorhaben auf eine spezialisierte Seite bringen und ein kurzer Fragebogen nach Objekt, Umfang, Budget und Zeitraum filtert. Die Nachfrage ist da: Laut Google Keyword Planner wird bundesweit monatlich rund 6.600-mal nach „badsanierung“ und 2.400-mal nach „kernsanierung“ gesucht. Vor dem Start muss die Kapazität stimmen: Ist der nächste freie Ausführungstermin mehr als 8 Wochen entfernt, wird zuerst die Kapazität geklärt.

Wer Bad, Innenausbau und Komplettsanierung aus einer Hand anbietet, lebt nicht von vielen kleinen Aufträgen, sondern von wenigen großen Projekten. Genau dafür passen die üblichen Wege der Kundengewinnung schlecht: Portale liefern Kleinaufträge, Empfehlungen kommen unregelmäßig. Dieser Leitfaden zeigt mit echten Suchdaten, wie Sanierungsbetriebe planbar an Projekte ab 20.000 € kommen, welche Rolle Google und Meta spielen und was vor dem Start geklärt sein muss.

Wie gewinnen Sanierungsbetriebe planbar Projekte ab 20.000 €?

Sanierungsbetriebe gewinnen planbar große Projekte über ein System aus 3 Bausteinen: Anzeigen auf Google oder Meta (Facebook & Instagram) erreichen Hausbesitzer mit konkretem Vorhaben, eine spezialisierte Landingpage zeigt passende Referenzprojekte, und ein kurzer Fragebogen filtert nach Objekt, Umfang, Budget und Zeitraum. Nur wer passt, wird zur Anfrage beim Betrieb.

Der Unterschied zu Empfehlungen und Portalen: Das System läuft jeden Tag, lässt sich nach Kapazität hoch- und runterfahren und richtet sich gezielt an die Projekte, die Sie wirklich wollen. Wie das für reine Badbetriebe aussieht, beschreibt unser Leitfaden zur Neukundengewinnung in der Badsanierung. Dieser Artikel geht einen Schritt weiter: auf Betriebe, die Bad, Innenausbau und Komplettsanierung kombinieren.

Gibt es genug Nachfrage nach Sanierungen?

Ja. Die Suchnachfrage nach Sanierungsleistungen ist bundesweit hoch und kommt von Menschen mit konkretem Vorhaben. Die folgenden Werte stammen direkt aus dem Google Keyword Planner (Deutschland, durchschnittliche monatliche Suchanfragen, abgerufen am 10.10.2026). Die Gebotsspanne zeigt, was Werbetreibende für einen Klick oben auf der Suchergebnisseite bieten.

SuchbegriffØ Suchen pro Monat (DE)Gebotsspanne oben auf der Seite
badsanierung6.6001,12 – 4,14 €
innenausbau4.4001,10 – 3,59 €
badsanierung kosten4.4000,70 – 2,17 €
altbausanierung2.4001,03 – 3,67 €
kernsanierung2.4001,56 – 7,21 €
haus sanieren1.0001,06 – 4,11 €
haus sanieren kosten1.0000,77 – 2,06 €
kernsanierung kosten1.0000,75 – 2,25 €
bad sanieren1.0000,88 – 3,40 €
haussanierung7201,07 – 4,28 €
altbau sanieren5901,04 – 3,32 €
komplettsanierung4801,67 – 5,67 €
wohnung sanieren3901,12 – 3,77 €
sanierungsfirma3201,52 – 5,91 €

3 Dinge fallen auf:

  1. Die Kunden sprechen anders als der Betrieb. „Komplettsanierung“ ist im Handwerk das gängige Wort, gesucht wird es aber nur rund 480-mal im Monat. „Kernsanierung“ und „Altbausanierung“ kommen auf jeweils 2.400. Wer Anzeigen und Landingpages nur mit dem eigenen Fachbegriff baut, verpasst einen großen Teil der Nachfrage.
  2. Kostenfragen sind ein eigener Einstieg. „badsanierung kosten“ wird genauso oft gesucht wie „innenausbau“. Wer in dieser Phase eine ehrliche Kostenorientierung bietet, wird früh zum Ansprechpartner.
  3. Die Werte lassen sich nicht einfach addieren. Viele Menschen suchen mehrere Begriffe nacheinander, und bundesweite Zahlen sagen wenig über Ihr Einzugsgebiet. Entscheidend ist die Nachfrage in Ihrer Region, die wir vor jedem Start gezielt für Ihre Orte abfragen.

Nicht jeder Suchbegriff ist ein Kaufsignal. „innenausbau“ etwa sucht auch, wer selbst Trockenbau machen will. Deshalb gehört zu jeder Kampagne eine Liste ausgeschlossener Begriffe, wie sie im Artikel zu den häufigsten Google-Ads-Fehlern beschrieben ist.

Warum brauchen Sanierer andere Anfragen als Reparaturbetriebe?

Sanierer brauchen andere Anfragen, weil ihre Projekte größer, beratungsintensiver und langsamer in der Entscheidung sind. Ein Reparaturbetrieb lebt von schnellen, dringenden Aufträgen. Ein Sanierungsprojekt dagegen umfasst mehrere Gewerke, kostet schnell einen fünfstelligen Betrag und wird oft über Wochen oder Monate geplant.

MerkmalReparatur / KleinauftragSanierungsprojekt
Auftragswertmeist niedrigoft ab 20.000 € aufwärts
DringlichkeitsofortPlanung über Wochen bis Monate
Beratungsbedarfgeringhoch: Gewerke, Ablauf, Kosten, Förderung
Entscheideroft eine Personhäufig Paar oder Familie, teils mit Bank
Was die Anfrage enthalten mussAdresse, ProblemObjekt, Umfang, Budget, Zeitraum
Größtes RisikoAnfahrt für Kleinkramviele Vor-Ort-Termine ohne Auftrag

Daraus folgt: Für Sanierer ist nicht die Menge der Anfragen der Engpass, sondern die Zeit für Besichtigungen und Angebote. Jeder Vor-Ort-Termin mit Aufmaß und ausführlichem Angebot kostet Stunden. Eine Anfrage ohne Budget, ohne Zeitraum oder von einem Mieter, der nicht entscheiden darf, ist für einen Sanierungsbetrieb deshalb teurer als gar keine Anfrage. Wie ein Angebot für solche Projekte aufgebaut ist und wann Sie nachfassen, zeigt der Ratgeber Angebot schreiben als Handwerker.

Google fängt bestehende Nachfrage ab, Meta weckt neue. Für Sanierungsbetriebe ist Google meist der bessere erste Kanal, wenn es in der Region messbare Suchnachfrage nach Begriffen wie „kernsanierung [Stadt]“ oder „badsanierung [Stadt]“ gibt. Meta spielt seine Stärke aus, wenn starke Vorher-Nachher-Bilder vorhanden sind.

Google Ads erreicht Menschen in dem Moment, in dem sie suchen. Die Anfragen sind entsprechend konkreter, die Klickpreise für Begriffe wie „kernsanierung“ liegen laut Keyword Planner aber auch bei bis zu rund 7 € oben auf der Seite. Wichtig ist eine enge Keyword-Auswahl mit Ortsbezug und eine Landingpage, die genau zum gesuchten Begriff passt. Mehr dazu im Artikel zu Google Ads für Badsanierer.

Meta Ads erreicht Hausbesitzer, die noch nicht aktiv suchen, aber über eine Sanierung nachdenken. Ein gut gemachtes Vorher-Nachher-Video eines Altbaubads oder einer entkernten Wohnung zeigt, was möglich ist, und weckt Bedarf. Die Anfragen sind breiter gestreut, deshalb ist die Vorqualifizierung hier noch wichtiger. Details im Artikel zu Meta Ads für Badsanierung.

Eine ausführliche Gegenüberstellung beider Kanäle steht im Artikel Meta oder Google Ads: Welche Plattform bringt wirklich Kunden? Unsere Faustregel: mit dem Kanal starten, für den die Voraussetzungen besser sind, und den zweiten ergänzen, sobald der erste zuverlässig läuft.

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Wie filtert man Sanierungsanfragen vor?

Sanierungsanfragen filtern Sie mit einem kurzen Klick-Fragebogen vor, der die 4 entscheidenden Punkte abfragt: Objekt, Umfang, Budget und Zeitraum. Erst danach fragt der Funnel nach Name und Telefonnummer. So sehen Sie vor dem ersten Anruf, ob sich ein Vor-Ort-Termin lohnt.

Frage im FunnelAntwortoptionen (Beispiel)Warum sie wichtig ist
Um welches Objekt geht es?Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte, Eigentumswohnung, MehrfamilienhausUmfang und Ablauf unterscheiden sich stark
Sind Sie Eigentümer?Ja / Kauf läuft gerade / NeinNur Eigentümer entscheiden über eine Sanierung
Was soll saniert werden?Bad, Innenausbau, Komplettsanierung, mehrere BereicheZeigt, ob das Projekt zu Ihrem Leistungsspektrum passt
Welches Budget planen Sie?Stufen, z. B. unter 20.000 €, 20.000 bis 50.000 €, über 50.000 €Trennt Kleinaufträge von Ihren Zielprojekten
Wann soll es losgehen?in 1 bis 3 Monaten, in 3 bis 6 Monaten, später, noch offenZeigt, wie dringend das Projekt ist, und passt zu Ihrer Kapazität
PostleitzahlFreitextNur Anfragen aus Ihrem Einzugsgebiet

Die Budgetstufen setzen Sie nach Ihrem Geschäft fest. Wichtig ist, dass jede Frage mit einem Klick beantwortbar ist und der Fragebogen auf dem Handy funktioniert. Wie so ein Funnel im Detail aufgebaut ist und warum weniger, aber bessere Anfragen mehr Umsatz bringen, zeigt der Artikel zum vorqualifizierenden Funnel für Badsanierer. Die Grundlagen einer Seite, die Besucher in Anfragen verwandelt, stehen im Artikel zur perfekten Landingpage für Handwerker.

Ein Hinweis aus der Praxis: Interessenten, die „Kauf läuft gerade“ angeben, sind oft besonders wertvoll. Sie planen die Sanierung vor dem Einzug und haben ein klares Zeitfenster.

Wie nutzt man die Förderung des Endkunden als Anzeigen-Argument?

Förderung ist ein starkes Argument in der Anzeige, wenn sie stimmt und zur beworbenen Leistung passt. Viele Hausbesitzer wissen nicht, welche Teile ihrer Sanierung gefördert werden. Wer das klar und korrekt erklärt, wird früh als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen. Wer übertreibt, riskiert Ärger und verliert Vertrauen.

Stand Oktober 2026 gelten für private Eigentümer unter anderem diese Programme:

ProgrammWas gefördert wirdZuschuss (Stand Oktober 2026)Wichtig
BAFA: BEG Einzelmaßnahmen GebäudehülleDämmung, Fenster, Außentüren15 %, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) bis zu 20 %iSFP-Bonus für Anträge ab 21.07.2026 erst ab 30.000 € förderfähigen Ausgaben (Gebäude mit 1 Wohneinheit); Antrag vor Vorhabenbeginn; Energieeffizienz-Experte Pflicht
KfW 458: HeizungsförderungWärmepumpe, Biomasse, Solarthermie, Wärmenetz-Anschluss u. a.30 % bis zu 80 % je nach Boniförderfähige Kosten bis zu 28.000 € für die 1. Wohneinheit; Höchstbetrag sinkt laut KfW für Anträge ab 01.02.2027
KfW: Altersgerecht Umbauen (Zuschuss 455-B)Barrierereduzierung, z. B. bodengleiche Duscheseit 31.07.2026 Antragsstopp, Mittel für 2026 ausgeschöpftKredit über KfW-Programm 159 bleibt laut KfW verfügbar

Daraus ergeben sich 4 Regeln für Ihre Anzeigen:

  1. Nur bewerben, was förderfähig ist. Eine reine Badmodernisierung mit neuen Fliesen und Sanitärobjekten fällt nicht unter die BEG-Einzelmaßnahmen. Wer „Badsanierung mit Förderung“ verspricht, ohne dass förderfähige Maßnahmen dabei sind, weckt falsche Erwartungen.
  2. Immer „bis zu“. Fördersätze hängen von Boni, Einkommen und Maßnahme ab. „Bis zu 20 % Zuschuss für neue Fenster“ ist korrekt, „20 % Zuschuss auf Ihre Sanierung“ nicht.
  3. Auf den Antrag vor Beginn hinweisen. Die BEG-Förderung muss vor Vorhabenbeginn beantragt werden. Ein früher Hinweis darauf ist ein echter Mehrwert für Ihre Interessenten.
  4. Quelle und Stand nennen. Förderprogramme ändern sich, wie die Anpassungen zum 21.07.2026 zeigen. Prüfen Sie Ihre Anzeigentexte mindestens bei jeder Programmänderung.

Förderung ist ein Argument für den Erstkontakt, nicht der Grund, warum jemand bei Ihnen beauftragt. Der Grund sind Ihre Referenzprojekte, Ihr Ablauf und Ihre Zuverlässigkeit.

Ist Ihr Betrieb überhaupt aufnahmefähig?

Bevor Anzeigen laufen, muss die Kapazität stimmen. Die einfachste Prüfung: Wann ist Ihr nächster freier Ausführungstermin für ein neues Projekt? Liegt er mehr als 8 Wochen in der Zukunft, klären Sie zuerst die Kapazität, bevor Sie Geld in Anzeigen stecken.

Der Grund ist simpel. Wer eine Sanierung plant, holt meist mehrere Angebote ein. Ein Betrieb, der erst in 4 Monaten anfangen kann, verliert viele dieser Projekte an Wettbewerber, auch wenn sein Angebot besser ist. Gleichzeitig kosten die Besichtigungen und Angebote Zeit, die im Tagesgeschäft fehlt.

Wenn Sie ausgebucht sind, gibt es 3 sinnvolle Wege:

  • Personal aufbauen. Oft ist nicht die Nachfrage der Engpass, sondern das Team. Wie Sie Gesellen und Monteure gezielt gewinnen, steht im Leitfaden Mitarbeiter finden im Handwerk.
  • Partner einbinden. Feste Subunternehmer für einzelne Gewerke schaffen Kapazität, ohne dass Sie sofort einstellen müssen.
  • Bewusst später starten. Die Anzeigen auf Projekte mit Startzeitraum in 3 bis 6 Monaten ausrichten und das im Funnel offen sagen. Wer langfristig plant, hat damit kein Problem.

Was kostet Neukundengewinnung für Sanierungsbetriebe?

Die Kosten bestehen aus 2 Blöcken: dem Werbebudget, das direkt an Google oder Meta fließt, und dem Honorar für Aufbau und Steuerung. Als Orientierung für einen regionalen Betrieb nennen wir in unserem Badsanierungs-Leitfaden einen Startbereich von rund 1.000 bis 2.500 € Werbebudget pro Monat. Den genauen Rahmen legen wir anhand der Suchnachfrage in Ihrem Einzugsgebiet fest.

Wichtiger als der Preis pro Anfrage ist der Preis pro Auftrag. Bei Projekten ab 20.000 € kann eine teurere, dafür vorqualifizierte Anfrage deutlich wirtschaftlicher sein als viele günstige Kontakte ohne Budget. Wie sich der Preis pro Lead zusammensetzt, steht im Artikel Was kostet ein Lead im Handwerk. Mit unserem Lead-Rechner können Sie durchspielen, wie viele Anfragen und Aufträge Sie für Ihr Umsatzziel brauchen.

Wann passt bezahlte Neukundengewinnung nicht?

Sie passt nicht, wenn die typischen Projekte deutlich unter 20.000 € liegen, wenn der Betrieb auf Monate ausgebucht ist oder wenn niemand Zeit hat, Anfragen innerhalb von 24 Stunden zu beantworten. Auch ohne vorzeigbare Referenzprojekte wird es schwer, weil Sanierungskunden sehen wollen, was Sie schon gebaut haben.

Ehrlich gesagt ist nicht jeder Markt gleich: In manchen Regionen gibt es für bestimmte Leistungen kaum Suchnachfrage. Das prüfen wir vor dem Start anhand echter Daten und sagen es offen, wenn es nicht reicht.

Nächster Schritt

Planbare Neukundengewinnung für Sanierungsbetriebe ist kein Glücksspiel, sondern ein System aus passender Anzeige, spezialisierter Landingpage und Vorqualifizierung, abgestimmt auf Ihre Kapazität. Wie wir das für Handwerks- und Sanierungsbetriebe aufbauen, zeigt unsere Seite Marketing für Handwerker.

Wenn Sie wissen wollen, ob sich das für Ihr Einzugsgebiet rechnet, prüfen wir im Erstgespräch die Suchnachfrage für Ihre Orte und Leistungen. Wie unser Vorgehen von der Analyse bis zur Umsetzung aufgebaut ist, steht auf der Seite Beratung. Unsere Beratungsleistung kann über die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen mit bis zu 50 Prozent (neue Bundesländer bis zu 80 Prozent) bezuschusst werden. Die Richtlinie läuft am 31.12.2026 aus, der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt sein. Ob Ihr Betrieb grundsätzlich infrage kommt, zeigt der Förder-Check.

Häufige Fragen

Was Sie zu Sanierung noch wissen wollen.

Sie finden Ihre Frage hier nicht? Sprechen Sie uns direkt an — wir antworten ehrlich, auch wenn die Antwort nicht zu unserem Verkaufsgespräch passt.

  • Wie kommt ein Sanierungsbetrieb an größere Aufträge?
    Indem er gezielt Hausbesitzer mit konkretem Sanierungsvorhaben anspricht und Anfragen vorab filtert. Anzeigen auf Google fangen Suchen wie „kernsanierung“ oder „altbausanierung“ ab, Anzeigen auf Meta (Facebook & Instagram) wecken Interesse mit Vorher-Nachher-Projekten. Ein kurzer Fragebogen zu Objekt, Umfang, Budget und Zeitraum sorgt dafür, dass vor allem Projekte ab 20.000 € beim Betrieb ankommen.
  • Google Ads oder Meta Ads für Sanierungsbetriebe?
    Für Sanierungen mit messbarer Suchnachfrage in der Region ist Google meist der bessere Start, weil die Menschen bereits aktiv suchen. Meta eignet sich, wenn starke Vorher-Nachher-Bilder vorhanden sind und das Einzugsgebiet groß genug ist. Viele Betriebe starten mit einem Kanal und ergänzen den zweiten, sobald der Funnel zuverlässig vorqualifizierte Anfragen liefert.
  • Welche Fragen gehören in den Vorqualifizierungs-Fragebogen?
    Mindestens 5: Art des Objekts (Haus oder Wohnung, Baujahr), Eigentum oder Miete, Umfang (Bad, Innenausbau, Komplettsanierung), Budgetrahmen in Stufen und geplanter Startzeitraum. Dazu die Postleitzahl, damit nur Anfragen aus dem Einzugsgebiet ankommen. Jede Frage muss mit einem Klick beantwortbar sein, sonst springen Interessenten ab.
  • Darf ich mit Förderung für Sanierungen werben?
    Ja, wenn die Angaben stimmen und die beworbene Leistung förderfähig ist. Energetische Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Fenster fördert das BAFA aktuell mit 15 Prozent, mit Sanierungsfahrplan unter Bedingungen mit 20 Prozent. Eine reine Badmodernisierung ist darüber nicht förderfähig. Formulieren Sie immer mit „bis zu“ und verweisen Sie auf die offizielle Quelle.
  • Was tun, wenn der Betrieb schon ausgebucht ist?
    Dann zuerst die Kapazität klären, bevor Anzeigen laufen. Liegt der nächste freie Ausführungstermin mehr als 8 Wochen in der Zukunft, warten viele Interessenten nicht oder holen parallel andere Angebote ein. Sinnvoller ist es dann, Personal aufzubauen, Subunternehmer einzubinden oder Anfragen gezielt für einen späteren Startzeitraum zu sammeln und das offen zu kommunizieren.
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  2. 2. Termin selbst wählen
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