CPL (Cost per Lead)
Der CPL (Cost per Lead) ist der Durchschnittspreis für eine einzelne Kontaktanfrage, die über Werbung entstanden ist. Er verbindet Werbekosten direkt mit dem Ergebnis, das ein Betrieb braucht.
Einordnung für Handwerksbetriebe
Der CPL ist die zentrale Steuerungsgröße für Betriebe, die über Anzeigen Anfragen gewinnen. Anders als Klickpreis oder Reichweite misst er das, was am Ende zählt: Kontakte mit Auftragschance.
Wichtig ist die Definition von „Lead“. Zählt jede Anfrage, oder nur eine, die zu Gewerk, Region und Auftragsgröße passt? Ein günstiger CPL mit vielen unpassenden Anfragen ist teurer als ein höherer CPL mit gut vorqualifizierten Kontakten. Für hochpreisige Leistungen wie Bad- oder Dachsanierung lohnt es sich daher, zusätzlich die Kosten pro Auftrag zu betrachten.
Der CPL schwankt nach Branche, Region und Saison, deshalb gelten fremde Durchschnittswerte nur als grobe Orientierung.
Formel
CPL = Werbekosten ÷ Anzahl Leads
Beispiel
Beispiel: 1.200 € Werbekosten und 20 Anfragen ergeben einen CPL von 60 €. Werden davon 4 zu Aufträgen, liegen die Kosten pro Auftrag bei 300 € (Rechenbeispiel).