CPC (Cost per Click)
Der CPC (Cost per Click) ist der Preis, den ein Werbetreibender im Durchschnitt für einen einzelnen Klick auf seine Anzeige bezahlt. Er entsteht in Google Ads und Meta Ads in einer Auktion und schwankt je nach Wettbewerb.
Einordnung für Handwerksbetriebe
Der CPC sagt nur, was ein Besucher kostet, nicht, was ein Auftrag kostet. Ein niedriger Klickpreis ist deshalb kein Erfolg an sich: Entscheidend ist, wie viele dieser Klicks zu Anfragen werden. Im Handwerk liegen die Klickpreise bei Suchbegriffen mit klarer Kaufabsicht meist höher als bei allgemeinen Begriffen, weil mehr Betriebe darauf bieten.
Der tatsächliche CPC hängt von Gebot, Anzeigenqualität und Wettbewerb ab. Bei Google fließen die Anzeigenqualität (die Bestandteile des Qualitätsfaktors) und die erwartete Klickrate ein, bei Meta die Anzeigenqualität und die geschätzte Handlungsrate. Wer Landingpage und Anzeige sauber aufeinander abstimmt, zahlt bei gleichem Gebot oft weniger pro Klick.
Wichtig für die Planung: Aus dem CPC und der Conversion Rate lassen sich die Kosten pro Anfrage ableiten, bevor das erste Budget ausgegeben wird.
Formel
CPC = Werbekosten ÷ Klicks
Beispiel
Beispiel: 600 € Werbekosten und 300 Klicks ergeben einen CPC von 2,00 €. Wandeln 5 % der Klicks in Anfragen um, sind das 15 Anfragen zu je 40 € (Rechenbeispiel, keine Marktwerte).