Kosten pro Anfrage
Die Kosten pro Anfrage sind die durchschnittlichen Werbekosten für eine eingegangene Kundenanfrage. Der Begriff entspricht dem CPL und wird im Handwerk meist für Formular- und Telefonanfragen zusammen verwendet.
Einordnung für Handwerksbetriebe
Die Kennzahl macht Werbung vergleichbar: Sie zeigt, was ein Gespräch mit einem möglichen Kunden kostet, unabhängig von Klicks oder Reichweite. Wichtig ist, was als Anfrage zählt, also nur echte Kontaktaufnahmen mit Rückrufmöglichkeit.
Entscheidender für die Wirtschaftlichkeit sind die Kosten pro Auftrag. Sie ergeben sich aus den Kosten pro Anfrage geteilt durch die Quote, mit der Anfragen zu Aufträgen werden. Diese Quote kennt nur der Betrieb selbst.
Telefonanrufe aus Anzeigen sollten ebenfalls gezählt werden, sonst fällt die Zahl zu hoch aus.
Formel
Kosten pro Auftrag = Kosten pro Anfrage ÷ Abschlussquote
Beispiel
Beispiel: Kosten pro Anfrage 80 €, davon wird jede fünfte zum Auftrag (20 %). Die Kosten pro Auftrag liegen bei 400 € (Rechenbeispiel).