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Google Ads · Ratgeber

Google Keyword Planner: Anleitung für Handwerksbetriebe 2026

Google Keyword Planner Schritt für Schritt: Zugang, Standort setzen, Spalten lesen, Keywords nach Kaufabsicht sortieren und exportieren. Mit echten Daten.

Peter Junior

Gründer von MetisGrowth

· 10 Min. Lesezeit

Kurz und direkt

Der Google Keyword Planner zeigt zu Suchbegriffen die durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat, den Wettbewerb unter Werbetreibenden und geschätzte Gebote für obere Anzeigenpositionen. Sie brauchen dafür ein Google-Ads-Konto mit abgeschlossener Einrichtung. Von einer laufenden Kampagne spricht die Hilfe nicht, Konten mit geringen Ausgaben sehen aber teils nur grobe Spannen. Für lokale Betriebe zählt der Standort: Stellen Sie Ihr Einsatzgebiet statt ganz Deutschland ein und sortieren Sie die Ergebnisse nach Kaufabsicht, nicht nach Suchvolumen.

Der Google Keyword Planner ist das Recherchewerkzeug in Google Ads: Er zeigt zu Suchbegriffen die durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat, den Wettbewerb unter Werbetreibenden und geschätzte Gebote für obere Anzeigenpositionen. Sie brauchen dafür ein Google-Ads-Konto mit abgeschlossener Einrichtung. Für lokale Betriebe entscheidet vor allem eine Einstellung über brauchbare oder unbrauchbare Zahlen: der Standort.

Offiziell heißt das Werkzeug „Keyword-Planer“, gesucht wird es auch als „Keyword Planer“. Laut Google Keyword Planner (Deutschland, Abruf Oktober 2026) wird „google keyword planner“ rund 5.400-mal pro Monat gesucht, „keyword planer“ rund 210-mal. Diese Anleitung zeigt die Klickpfade nach der aktuellen Google-Ads-Hilfe zum Keyword-Planer und rechnet echte Beispiele aus dem Handwerk durch. Menüs können sich ändern.

Was ist der Google Keyword Planner und was zeigt er?

Der Keyword Planner hilft laut Google bei der Suche nach Keywords für Suchkampagnen. Er liefert Ideen zu Ihrem Angebot, Schätzungen zu den monatlichen Suchanfragen und die durchschnittlichen Kosten, um bei einem Suchbegriff Anzeigen auszuliefern. Google nennt fünf Vorteile: neue Keywords entdecken, monatliche Suchanfragen ansehen, Kosten ermitteln, Keywords organisieren und neue Kampagnen erstellen.

Wichtig für die Einordnung: Der Planer liefert Schätzungen, keine Garantien. Die Leistung einer Kampagne hängt laut Google von Gebot, Budget, Anzeigenqualität, geografischem Targeting, Produkt und Kundenverhalten ab. Für einen Handwerksbetrieb beantwortet der Planer vor allem eine Frage: Wonach suchen Menschen in meinem Einsatzgebiet, bevor sie einen Betrieb beauftragen?

Wie kommen Sie in den Keyword Planner, und was brauchen Sie dafür?

Sie brauchen ein Google-Ads-Konto, dessen Einrichtung abgeschlossen ist. Google verlangt dafür laut Hilfe die Eingabe der Zahlungsinformationen. Danach klicken Sie im Menü Tools auf „Keyword-Planer“. In anderen Hilfeartikeln beschreibt Google den Weg als Werkzeugsymbol, Drop-down-Menü „Planung“, „Keyword-Planer“. Je nach Oberfläche sehen Sie eine der beiden Varianten.

Eine laufende Kampagne nennt die Hilfe nicht als Voraussetzung. Wie Sie ein Konto ohne Kampagne anlegen, steht in der Anleitung zum Google Ads Konto erstellen. Prüfen Sie dort vor allem Zeitzone und Währung, denn beide lassen sich später nicht mehr ändern.

Warum zeigt der Keyword Planner manchmal nur Spannen?

In der Hilfe schreibt Google nur, dass die Suchvolumen gerundete Werte sind (Keyword-Planer: Prognosen). Dass Konten mit geringen Ausgaben statt Einzelwerten grobe Spannen sehen, bestätigte Google 2016 gegenüber Fachmedien, wie Search Engine Land am 13.08.2016 berichtete. Eine genaue Schwelle nannte Google laut diesem Bericht nicht.

Sehen Sie nur Spannen, nutzen Sie sie als Größenordnung und vergleichen Sie Begriffe untereinander. Bei einem späteren Kampagnenstart liefert der Suchbegriffe-Bericht Ihrer Anzeigen die tatsächlichen Suchanfragen. In der Tabelle weiter unten stehen Einzelwerte aus unseren eigenen Abfragen.

Neue Keywords entdecken oder Suchvolumen und Prognosen abrufen: Was passt wann?

Der Keyword Planner bietet zwei Wege. „Neue Keywords entdecken“ liefert Ideen zu Begriffen oder einer Website. „Suchvolumen und Prognosen abrufen“ prüft eine Liste, die Sie schon haben, und schätzt Klicks und Impressionen.

Neue Keywords entdeckenSuchvolumen und Prognosen abrufen
WofürIdeen finden und die Liste eingrenzenVorhandene Liste prüfen, Leistung schätzen
EingabeBegriffe zu Ihrem Angebot und/oder Ihre WebsiteKeywords im Suchfeld oder CSV-Datei
ErgebnisKeyword-Ideen mit Suchanfragen, Wettbewerb und GebotenSuchvolumen plus Prognose für Klicks, Impressionen oder Conversions je nach Ausgaben
SinnvollAm Anfang der RechercheWenn die Liste steht und Sie Budget planen

So gehen Sie bei den Ideen vor (Hilfe):

  1. Tools → Keyword-Planer → „Neue Keywords entdecken“.
  2. „Mit Keywords beginnen“ wählen und Begriffe zu Ihren Leistungen eintippen, durch Kommas getrennt. Alternativ „Mit einer Website beginnen“.
  3. „Ergebnisse anzeigen“ klicken.

Google gibt den Tipp, Keyword und URL zu kombinieren: Dann erhalten Sie möglicherweise mehr Ideen als mit der URL allein. Für die Prüfung einer eigenen Liste wählen Sie „Suchvolumen und Prognosen abrufen“, geben die Begriffe ein oder laden eine CSV-Datei hoch und klicken auf „Jetzt starten“.

Wie stellen Sie Standort und Sprache für einen lokalen Betrieb richtig ein?

Der Standort entscheidet, welche Suchanfragen gezählt werden. Im Planer geben Sie dazu Land, Gebiet, Region oder Stadt ein. Mit „In der Nähe“ ergänzt Google Orte im Umkreis. Dazu wählen Sie die Sprache und das Werbenetzwerk: „Google“ steht für die Google Suche, „Google und Suchnetzwerk-Partner“ bezieht Google Maps und Partnerseiten ein (Hilfe zu Keyword-Ideen).

Ihr ZielStandort im PlanerWarum
Den Gesamtmarkt einer Leistung einschätzenDeutschlandGibt die bundesweite Größenordnung, nicht Ihr Einzugsgebiet
Die Nachfrage in Ihrem Einsatzgebiet kennenIhre Region oder die Städte im UmkreisEntspricht den Standorten, auf die Ihre Anzeigen später zielen
Begriffe mit Ortsnamen messen, etwa „badsanierung köln“Deutschland oder ein weiter UmkreisNach unserer Erfahrung zählt eine enge Stadtgrenze nur Suchende innerhalb der Stadt, Menschen aus dem Umland fehlen

Die dritte Zeile beruht auf unserer eigenen Erfahrung, nicht auf einer Google-Aussage: In unseren Auswertungen lagen Werte mit enger Stadtgrenze bei Ortsbegriffen deutlich unter den bundesweit gemessenen Werten.

Sollten Sie den Ortsnamen ins Keyword schreiben?

Google rät in den Best Practices zur Keyword-Suche: Einen Ort nur dann ins Keyword schreiben, wenn sich potenzielle Kunden nicht am selben Standort befinden wie Ihre Leistung, und keinen Ort angeben, wenn Sie ohnehin geografisch ausrichten. Prüfen Sie trotzdem beide Varianten. Begriffe mit Ortsnamen werden nachweislich gesucht, wie die Tabelle weiter unten zeigt. Als Faustregel starten Sie mit der Standorteinstellung für Ihr Einsatzgebiet und messen die wichtigsten Ortsbegriffe zusätzlich bundesweit.

Wie lesen Sie die Ergebnisse im Keyword Planner?

Vier Spalten der Ergebnisliste sollten Sie verstehen. Die Definitionen stammen aus der Google-Hilfe zu den Planer-Messwerten:

SpalteBedeutung laut GoogleWorauf Sie achten sollten
Durchschnittl. monatliche SuchanfragenDurchschnitt der Suchanfragen für das Keyword und ähnliche Varianten, standardmäßig über 12 MonateGerundeter Wert, Varianten sind zusammengefasst
WettbewerbAnzahl der Werbetreibenden, die auf das Keyword bieten, im Verhältnis zu allen Keywords bei Google (gering, mittel, hoch)Betrifft Anzeigen, nicht die organische Suche
Gebot für obere Positionen (unterer Bereich)Schätzwert für das, was Werbetreibende historisch für obere Positionen geboten habenIn der englischen Hilfe als ungefähr 20. Perzentil beschrieben
Gebot für obere Positionen (oberer Bereich)Wie oben, für den höheren BereichUngefähr 80. Perzentil, basiert auf den letzten 30 Tagen

Das ist kein garantierter Klickpreis. Die Gebotsspanne zeigt, in welchem Bereich Mitbewerber geboten haben. Ihr tatsächlicher Preis entsteht in der Auktion. Wie, erklärt der Artikel Google Ads Kosten 2026.

Wie sehen echte Planer-Daten für Handwerks-Suchbegriffe aus?

Die folgende Tabelle zeigt echte Werte aus unserer Recherche zu Marketing-Begriffen im Handwerk. Pro Zeile steht ein Suchbegriff mit Suchanfragen und Gebotsspanne.

SuchbegriffØ Suchanfragen/MonatGebot obere Position (unten – oben)Wettbewerb
marketing für handwerker2101,95 – 6,39 €mittel
aufträge für handwerker5902,32 – 7,31 €hoch
handwerker website8802,34 – 5,17 €mittel
werbung für handwerker1102,22 – 9,70 €mittel
werbung dachdecker702,47 – 7,53 €gering
photovoltaik leads2107,93 – 19,16 €hoch
google ads agentur1.60013,91 – 64,16 €gering
dachdecker marketing0 (keine Daten)keine Angabekeine Angabe

Quelle: Google Keyword Planner, Deutschland, abgerufen Oktober 2026.

Was lässt sich aus den Beispieldaten ablesen?

Vier Dinge fallen in der Tabelle auf:

  • Wettbewerb ist nicht Preis. „google ads agentur“ steht auf „gering“, die Gebote reichen aber von 13,91 bis 64,16 Euro. Die Wettbewerbsspalte misst die Zahl der Bieter, nicht die Höhe der Gebote.
  • Null heißt nicht: keine Nachfrage. „dachdecker marketing“ liefert keine Daten, „werbung dachdecker“ dagegen 70 Suchanfragen. Laut Hilfe zeigt Google Keywords mit sehr geringem Volumen nicht an.
  • Varianten werden zusammengelegt. „marketing für handwerker“ und „handwerker marketing“ liefern in unserer Abfrage exakt dieselben Werte (210 Suchanfragen, 1,95 bis 6,39 Euro).
  • Das Preisniveau hängt am Begriff. „photovoltaik leads“ liegt bei 7,93 bis 19,16 Euro, „marketing für handwerker“ bei 1,95 bis 6,39 Euro.

Wie filtern Sie die Ideenliste auf Ihr Einsatzgebiet?

Eine Ideenliste kann sehr lang werden. So grenzen Sie sie ein (Hilfe zu Keyword-Ideen):

  1. Klicken Sie über der Ergebnistabelle auf das Filtersymbol bzw. „Filter hinzufügen“ und wählen Sie Kriterien wie Keyword-Text, durchschnittliche monatliche Suchanfragen, Wettbewerb oder Gebot.
  2. Filtern Sie im Keyword-Text auf Ortsnamen aus Ihrem Einsatzgebiet oder auf Begriffe wie „kosten“.
  3. Schließen Sie Keywords aus, die bereits in Ihrem Konto vorhanden sind.
  4. Nutzen Sie die Kategorien im Bereich „Keywords optimieren“, um unpassende Themen mit einem Klick auf das Häkchen aus der Liste zu nehmen.

Wie sortieren Sie Keywords nach Kaufabsicht?

Sortieren Sie nach der Frage: Würde jemand mit diesem Begriff bei mir anfragen? Das Suchvolumen allein führt in die Irre, denn kurze Begriffe wie „dachdecker“ ziehen auch Jobsuchende und Auszubildende an. Ordnen Sie jedes Keyword einer von vier Absichten zu:

AbsichtBeispielØ Suchen/MonatGebot obere PositionUmgang
Konkret, Leistung plus Ortbadsanierung köln2601,84 – 6,26 €Hauptkandidat für Anzeigen und Landingpage
Konkret, Leistung plus Ortbadsanierung münchen5903,43 – 15,12 €Wie oben, deutlich teurer
Vergleichen, Kosten klärenbadsanierung kosten4.4000,70 – 2,17 €Früher in der Entscheidung, braucht Orientierung auf der Seite
Breit, nur das Gewerkbadsanierung6.6001,12 – 4,14 €Gemischte Absicht, nur mit negativen Keywords
Fremde Absicht (Job, Ausbildung, selber machen)in Ihrer Liste markierenn. a.n. a.Als negatives Keyword sammeln

Quelle: Google Keyword Planner, Deutschland, abgerufen am 10.10.2026, wie in Google Ads Kosten 2026 veröffentlicht. Die Spalte „Umgang“ ist unsere Einschätzung.

Prüfen Sie die wichtigsten Begriffe zusätzlich in der Google-Suche selbst: Zeigt Google Betriebe, Ratgeber oder Jobbörsen? Das verrät die Absicht dahinter oft besser als jede Spalte.

Welche Grenzen hat der Keyword Planner?

Der Planer ist ein Planungswerkzeug mit klaren Grenzen. Suchvolumen sind gerundet, Prognosen Schätzungen. Für Keywords in sensiblen Kategorien wie Gesundheit oder Finanzen liefert er laut Google-Hilfe oft keine Ergebnisse, weil die Richtlinien zu personalisierter Werbung und Datenschutz das verhindern.

Auch der Anmeldeweg kann die Zahlen beeinflussen. Google weist darauf hin, dass Datenabweichungen innerhalb derselben untergeordneten Konten davon abhängen können, ob Sie sich direkt im Kundenkonto oder zuerst im Verwaltungskonto anmelden. Vergleichen Sie Zahlen deshalb immer auf demselben Weg, besonders wenn eine Agentur und Sie parallel recherchieren.

Dazu kommen Formalien aus der Hilfe: Jedes Keyword darf höchstens 80 Zeichen und 10 Wörter enthalten. Die Prognosen aktualisiert Google täglich und stützt sie auf die letzten 7 bis 10 Tage inklusive Saisonanpassung. Das Suchvolumen gilt standardmäßig als Durchschnitt über 12 Monate (Hilfe zu den Planer-Messwerten).

Wie exportieren Sie Keywords und Prognosen?

Auf der Seite „Keyword-Ideen“ klicken Sie oben rechts auf „Keyword-Ideen herunterladen“ (Hilfe zum Organisieren). Die Prognose laden Sie über die entsprechende Schaltfläche auf der Prognoseseite herunter, einen Plan teilen Sie mit „Freigeben“ (Hilfe zum Keyword-Planer). Die Datei bearbeiten Sie dann in Ihrer Tabellenkalkulation weiter.

Wollen Sie Keywords direkt in ein Konto übernehmen, markieren Sie sie in den Keyword-Ideen. In der blauen Leiste öffnen Sie das Dreipunkt-Menü und wählen „Dem Konto hinzufügen“, danach Anzeigengruppe und Keyword-Option. Achtung: Im Drop-down der Keyword-Option zeigt die Hilfe „Weitgehend passend“. Prüfen Sie die Option deshalb und stellen Sie sie bewusst ein. Warum sie für den Start auf „genau passend“ oder „passende Wortgruppe“ stehen sollte, steht im Artikel Google Ads Klicks, aber keine Anfragen: 5 Fehler.

Wie rechnen Sie aus den Planer-Daten Anfragen aus?

Aus Suchvolumen und Klickpreis lässt sich abschätzen, wie viele Klicks, Anfragen und Aufträge ein Budget in Ihrem Einsatzgebiet erreichen kann. Das ersetzt keine Kampagne, hilft aber bei der Entscheidung, ob sich Google Ads für Ihre Leistung rechnet.

Rechner

Suchvolumen und Klickpreis aus dem Keyword Planner eintragen und sehen, wie viele Anfragen daraus entstehen können.

→ Zum Lead-Rechner

Wie Klickkosten, Klickrate und Kosten pro Anfrage zusammenhängen, rechnen Sie im Werbekosten-Rechner nach. Wenn Sie wissen wollen, welche Suchbegriffe für Ihren Betrieb und Ihre Region tragen, ordnen wir die Zahlen im Erstgespräch gemeinsam ein. Mehr dazu auf der Seite Google Ads Agentur für Handwerker.

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Häufige Fragen

Was Sie zu Google Ads noch wissen wollen.

Sie finden Ihre Frage hier nicht? Sprechen Sie uns direkt an — wir antworten ehrlich, auch wenn die Antwort nicht zu unserem Verkaufsgespräch passt.

  • Ist der Google Keyword Planner kostenlos?
    Die Google-Hilfe nennt für das Werkzeug selbst keine Gebühr. Voraussetzung ist ein Google-Ads-Konto, dessen Einrichtung inklusive Zahlungsinformationen abgeschlossen ist. Kosten entstehen erst, wenn Sie Anzeigen schalten und Nutzer darauf klicken. Wie hoch die Klickpreise im Handwerk liegen, zeigt unser Artikel zu den Google Ads Kosten. Von einer laufenden Kampagne ist in der Hilfe für den Planer nicht die Rede.
  • Warum finde ich für meinen Suchbegriff keine Ergebnisse?
    Dafür nennt die Google-Hilfe drei Gründe. Keywords mit sehr geringem Suchvolumen werden nicht angezeigt. Das Gleiche gilt für Keywords, die Google als sensibel einstuft, etwa im Bereich Gesundheit oder Finanzen. Außerdem rechnet Google die Suchanfragen für ein Keyword und ähnliche Varianten zusammen, in unseren Abfragen zeigten Varianten teils identische Werte. Eine Null oder fehlende Zeile heißt deshalb nicht automatisch, dass niemand danach sucht.
  • Wie aktuell sind die Daten im Keyword Planner?
    Das hängt von der Kennzahl ab. Das durchschnittliche Suchvolumen bezieht sich standardmäßig auf einen Zeitraum von zwölf Monaten. Die Gebotsspannen für obere Positionen basieren auf den Daten der letzten 30 Tage. Die Prognosen aktualisiert Google täglich und stützt sie auf die letzten sieben bis zehn Tage, inklusive Saisonanpassung. Über die Zeitraumfunktion lassen sich zudem saisonale Trends einzelner Monate ansehen.
  • Kann ich den Keyword Planner auch für SEO nutzen?
    Das Suchvolumen hilft bei der Themenwahl, etwa für Ratgeber-Artikel auf Ihrer Website. Die Spalten Wettbewerb und Gebot beziehen sich dagegen ausschließlich auf bezahlte Anzeigen. Sie sagen nichts darüber aus, wie schwer es ist, organisch weit oben zu stehen. Der Planer ist ein Werkzeug von Google Ads, und die Hilfe beschreibt ihn als Hilfsmittel bei der Suche nach Keywords für Suchkampagnen.
  • Wie viele Zeichen darf ein Keyword im Planer haben?
    Jedes Keyword darf laut Google-Hilfe höchstens 80 Zeichen und höchstens 10 Wörter enthalten. Beim Hochladen einer Liste im Bereich Suchvolumen und Prognosen abrufen darf die CSV-Datei nur eine Spalte mit der Überschrift Keyword enthalten. Wollen Sie zusätzlich Kampagne, Standort oder Anzeigengruppe mitgeben, nutzen Sie die Vorlage zum Hochladen eines kompletten Keyword-Plans, die Sie im Planer herunterladen können.
  • Warum bringen meine Kampagnen weniger Klicks, als der Planer zeigt?
    Der Planer zeigt Suchanfragen, nicht Klicks auf Ihre Anzeige. Wie viele Klicks Sie tatsächlich bekommen, hängt laut Google-Hilfe von Gebot, Budget, Anzeigenqualität, geografischem Targeting und dem Kundenverhalten in Ihrer Branche ab. Auch die Prognosen können niedriger ausfallen als erwartet. Planen Sie Werte deshalb als Größenordnung ein und prüfen Sie die Zahlen nach den ersten Wochen mit echten Kampagnendaten.
  • Was ist der Unterschied zwischen Keyword Planner und Suchbegriffe-Bericht?
    Der Keyword Planner schätzt vorab, wonach Menschen suchen und was Gebote kosten könnten. Der Suchbegriffe-Bericht Ihrer Kampagne zeigt später, bei welchen Suchanfragen Ihre Anzeige tatsächlich geklickt wurde. Suchkampagnen bieten laut Google-Hilfe Berichte bis auf Suchbegriffsebene. Beides ergänzt sich: Der Planer liefert die Startliste, der Bericht zeigt, welche Begriffe Sie ausschließen oder ausbauen sollten.
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