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Google Ads · Ratgeber

Google Ads Konto erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung 2026

Google Ads Konto erstellen: Voraussetzungen, Smart-Kampagne überspringen, Zahlung, Agentur-Zugriff und Tracking. Mit Klickpfaden aus der Google-Hilfe 2026.

Peter Junior

Gründer von MetisGrowth

· 10 Min. Lesezeit

Kurz und direkt

Ein Google Ads Konto erstellen Sie in wenigen Schritten: mit Google-Konto registrieren, Firmenname und Website angeben, das Konto ohne Smart-Kampagne anlegen, Land, Zeitzone und Zahlungsprofil festlegen und eine Zahlungsmethode hinterlegen. Zeitzone und Währung lassen sich danach laut Google nicht mehr ändern, dafür wäre ein neues Konto nötig. Einer Agentur geben Sie Zugriff per Nutzereinladung oder per Verknüpfung mit deren Verwaltungskonto (MCC). Vor dem ersten Kampagnenstart sollte das Conversion-Tracking vorbereitet sein.

Ein Google Ads Konto erstellen Sie in wenigen Schritten. Sie registrieren sich mit einem Google-Konto, geben Firmenname und Website an, legen das Konto ohne Smart-Kampagne an, bestimmen Land, Zeitzone und Zahlungsprofil und hinterlegen eine Zahlungsmethode. Danach regeln Sie den Zugriff für Ihre Agentur und bereiten das Conversion-Tracking vor. Die wichtigste Warnung vorab: Zeitzone und Währung lassen sich nach dem Anlegen nicht mehr ändern.

Wer „AdWords Konto erstellen“ oder „Google Ads Konto einrichten“ sucht, meint dasselbe. Google hat AdWords 2018 in Google Ads umbenannt (TechCrunch, 26.06.2018). Diese Anleitung folgt der aktuellen Google-Ads-Hilfe zur Registrierung, Stand Oktober 2026. Menüs und Beschriftungen können sich ändern. Maßgeblich ist immer, was Google Ihnen im Konto anzeigt.

Wie erstellen Sie ein Google Ads Konto? Der Überblick

Der Ablauf besteht aus sechs Schritten:

  1. Google-Konto bereithalten, am besten mit einer Firmen-E-Mail-Adresse.
  2. Bei Google Ads registrieren und Firmenname sowie Website angeben.
  3. Das Konto ohne Kampagne erstellen, statt den Smart-Assistenten durchzuklicken.
  4. Land der Rechnungsadresse, Zeitzone und Zahlungsprofil festlegen.
  5. Zahlungsmethode hinterlegen und die Einrichtung absenden.
  6. Zugriff für die Agentur einrichten und das Conversion-Tracking vorbereiten.

Die folgenden Abschnitte gehen jeden Schritt mit den Klickpfaden aus der Google-Hilfe durch.

Was brauchen Sie, bevor Sie ein Google Ads Konto einrichten?

Sie brauchen ein Google-Konto, Firmenname und Website, eine Rechnungsadresse und eine Zahlungsmethode. Zahlungsinformationen sind Pflicht: Laut Google-Hilfe zu Zahlungsmethoden müssen Sie beim Erstellen eines Kontos Zahlungsinformationen angeben. Diese Punkte sollten Sie vorab klären:

VoraussetzungWofür Sie es brauchenWorauf Sie achten sollten
Google-KontoAnmeldung bei Google AdsBesser eine Firmenadresse als ein privates Konto, damit der Zugang nicht an einer Person hängt
Firmenname und Website-URLPflichtangaben zu Beginn der RegistrierungBei neuen Konten darf der Kontoname keine URL enthalten
Land der RechnungsadresseLegt Abrechnungsoptionen und Währung festWählen Sie das Land, in dem Ihre Rechnungsadresse liegt
ZahlungsprofilRechnungsadresse, Umsatzsteuerstatus, Kontaktdaten„Organisation“ ist der Standard, „Privatperson“ nur, wenn Ihr Land das steuerlich verlangt
ZahlungsmethodeKredit- oder Debitkarte, PayPal oder BankkontoWelche Optionen erscheinen, hängt von Land, Währung und Zahlungseinstellung ab
Optional: YouTube-Kanal, Google UnternehmensprofilVerknüpfung während der RegistrierungGoogle schlägt damit Keywords und Anzeigentitel vor

Wie legen Sie das Konto Schritt für Schritt an?

Öffnen Sie die Registrierung über „Für Google Ads registrieren“ in der Google-Hilfe oder über ads.google.com. Google beschreibt drei Phasen: Unternehmensinformationen, Zielvorhaben und Budget, Zahlungsdetails. In dieser Reihenfolge gehen Sie vor:

  1. Melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an.
  2. Tragen Sie Unternehmensname und Website-URL ein. Google nutzt die Angaben, um spätere Felder vorauszufüllen.
  3. Verknüpfen Sie optional YouTube-Kanal und Google Unternehmensprofil.
  4. Erstellen Sie das Konto ohne Kampagne (siehe nächster Abschnitt).
  5. Wählen Sie auf der Seite für Konto- und Zahlungsdetails im Menü „Land der Rechnungsadresse“ Ihr Land.
  6. Prüfen Sie die Zeitzone. Stimmt sie nicht, ändern Sie sie über das Menü.
  7. Haben Sie einen Gutscheincode, geben Sie ihn im Feld „Einführungsangebot“ ein und klicken Sie auf „Anwenden“.
  8. Wählen Sie ein vorhandenes Zahlungsprofil oder legen Sie ein neues an.
  9. Geben Sie Ihre Zahlungsmethode ein und klicken Sie auf „Senden“.

Schritt für Schritt

Sie legen das Konto selbst an und geben uns danach Zugriff? Unsere Anleitung zeigt die Klickstellen in Google hervorgehoben, von der Registrierung bis zur Freigabe.

→ Anleitung für unsere Kunden: Konto anlegen und Zugriff freigeben

Was passiert bei der Registrierung mit Karte und Vorauszahlung?

Bei einer Kredit- oder Debitkarte kann Ihr Bankkonto eine vorübergehende Autorisierung zeigen, die laut Google-Hilfe normalerweise innerhalb einer Woche entfällt. Unter Umständen verlangt Google bei der Registrierung auch eine kleine Vorauszahlung zur Identitätsbestätigung. Sie ist erstattungsfähig, wenn Sie eine Erstattung beantragen oder das Konto schließen.

Banken im Europäischen Wirtschaftsraum können zusätzlich eine Bestätigung per Einmalcode verlangen. Das liegt im Ermessen von Kartenaussteller oder Bank und gehört zu den Sicherheitsanforderungen der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Google-Hilfe zu Zahlungsmethoden).

Smart-Modus oder Expertenmodus: Wie überspringen Sie die Smart-Kampagne?

Sie überspringen die Smart-Kampagne, indem Sie das Konto ohne Kampagne erstellen. Die Google-Hilfe zur Registrierung nennt diese Möglichkeit ausdrücklich und empfiehlt, das Konto vor der ersten Kampagne einzurichten. Alle Empfehlungen zum Kampagnenbau können Sie dabei überspringen. Wie die Schaltfläche in Ihrer Oberfläche heißt, kann abweichen. Suchen Sie nach einer Option, die sinngemäß „Konto ohne Kampagne erstellen“ lautet.

Der Hintergrund: Google unterscheidet den Smart-Modus für Einsteiger vom Expertenmodus für Werbetreibende, die mehr Kontrolle über Gebotsstrategien und Kampagnenstrukturen wollen (Google Business). Smarte Kampagnen lassen sich laut Google-Hilfe nur im Smart-Modus erstellen. Die Hilfe nennt den Weg zu den anderen Kampagnentypen „Einstellungen für Fortgeschrittene“ und schreibt, dass ein im Smart-Modus angelegtes Konto jederzeit dorthin wechseln kann (Google-Hilfe zu Verwaltungskonten und smarten Kampagnen).

Was unterscheidet eine Smart-Kampagne von einer Suchkampagne?

Die Google-Hilfe stellt beide Kampagnentypen direkt gegenüber. Die wichtigsten Unterschiede:

MerkmalSmarte KampagneSuchkampagne
GeboteGoogle legt sie festSie wählen eine Gebotsstrategie
KeywordsAus Keyword-Themen von Google erstelltKeywords und Keyword-Optionen manuell
BerichteDashboard mit KernzahlenBerichte bis auf Suchbegriffsebene
LandingpagesMaximal 1 pro KampagneMehrere pro Kampagne
AusspielungAutomatisch über Google-FlächenSuche, Partner und Displaynetzwerk wählbar

Quelle: Google Ads Hilfe, Unterschiede zwischen smarten Kampagnen und anderen Kampagnentypen, gekürzt.

Google nennt den Smart-Modus für die meisten neuen Nutzer den besten Einstieg (Google Business). Für Handwerksbetriebe mit hochpreisigen Leistungen raten wir trotzdem zum Konto ohne Smart-Kampagne: Sie müssen Keywords, Landingpage und Auswertung selbst im Griff haben, sonst steuert Google die Ausspielung. Welche Fehler dabei Budget kosten, zeigt der Artikel Google Ads Klicks, aber keine Anfragen: 5 Fehler.

Warum lassen sich Zeitzone und Währung nicht mehr ändern?

Google legt beide Werte bei der Einrichtung dauerhaft fest. Laut Google-Hilfe zu Zeitzone und Währung sind Zeitzone und Währung ein wesentlicher Bestandteil von Berichterstellung und Abrechnung. Wer sie ändern will, muss ein neues Konto erstellen.

Das hat praktische Folgen:

  • Die Zeitzone beeinflusst Berichte und Statistiken, zum Beispiel nach Uhrzeit segmentierte Auswertungen. Auf die Zielregionen Ihrer Anzeigen wirkt sie sich nicht aus.
  • Abrechnungsseiten zeigen alle Positionen unabhängig davon in Pacific Standard Time.
  • Zeitzonen müssen in Intervallen von einer ganzen oder halben Stunde zu GMT liegen. Für Deutschland ist das unproblematisch.
  • Die verfügbaren Währungen hängen vom Land der Rechnungsadresse ab.
  • Kopieren Sie Kampagnen in ein neues Konto, werden Verlaufsdaten laut Google-Hilfe zur Zeitzone nicht mitübertragen.

Wählen Sie deshalb die Zeitzone Ihres Standorts und die Währung, in der Sie tatsächlich abrechnen wollen.

Wie richten Sie die Zahlungseinstellungen richtig ein?

Wählen Sie bei der Registrierung ein Zahlungsprofil und eine Zahlungsmethode. Stimmt der Kontotyp des Profils nicht, nennt die Google-Hilfe als Lösung ein neues Zahlungsprofil. Halten Sie dafür Rechnungsadresse, Umsatzsteuerstatus und Kontaktdaten bereit.

Die Zahlungseinstellung entscheidet, wann Anzeigen laufen:

ZahlungseinstellungWann Anzeigen ausgeliefert werdenGuthaben
Nachträgliche ZahlungSobald das Konto aktiviert ist und die Zahlungsinformationen verarbeitet wurdenEntfällt
VorauszahlungSobald das Konto ein Guthaben aufweistIm Menü „Abrechnung“ unter „Zusammenfassung“ auf der Karte „Verfügbares Guthaben“ über „Guthaben hinzufügen“

Eine weitere Zahlungsmethode ergänzen Sie später so: Im Menü „Abrechnung“ auf „Einstellungen“ klicken, im Bereich „Zahlungsmethoden“ „Zahlungsmethode hinzufügen“ wählen, Angaben eintragen, „Speichern“ klicken. Wollen Sie sie zur primären Methode machen, öffnen Sie das Menü „Aktionen“ und wählen „Als primäre Zahlungsmethode festlegen“.

Wie geben Sie einer Agentur Zugriff auf Ihr Google Ads Konto?

Es gibt zwei Wege: Sie laden die Agentur als Nutzer ein, oder die Agentur verknüpft Ihr Konto mit ihrem Verwaltungskonto (MCC). Ein Verwaltungskonto ist laut Google-Hilfe ein eigenes, neues Konto, mit dem sich mehrere Google Ads Konten zentral aufrufen und verwalten lassen. Ihr Konto bleibt dabei ein eigenständiges Konto. Mit einer einzelnen E-Mail-Adresse lassen sich laut Hilfe bis zu 20 Google Ads Konten verknüpfen, Verwaltungskonten eingerechnet.

Nutzer einladenVerknüpfung mit Verwaltungskonto
Wer startetSieDie Agentur
KlickpfadVerwaltung → Zugriff und Sicherheit → Pluszeichen → E-Mail-Adresse und Zugriffsebene → Einladung sendenAgentur: Konten → Einstellungen für Unterkonten → Pluszeichen → Vorhandenes Konto verknüpfen → Kundennummer → Anfrage senden
Ihr SchrittKeiner, die Person nimmt die Einladung anAnfrage per E-Mail („Anfrage annehmen“) oder unter Verwaltung → Zugriff und Sicherheit → Tab „Administratoren“ → „Annehmen“
Sie brauchenE-Mail-Adresse der Agentur mit Google-KontoIhre Kundennummer
Zugriff entziehenZugriffsrechte aufheben (Spalte „Aktionen“)Administratoren können die Verknüpfung aufheben

Quellen: Zugriff verwalten und Konten mit Verwaltungskonten verknüpfen.

Ihre Kundennummer finden Sie laut Google-Hilfe über das Profilbild oben rechts, sie steht unter dem Kontonamen. Google weist darauf hin, die Nummer nur an Personen weiterzugeben, denen Sie vertrauen.

Welche Zugriffsebene braucht die Agentur, und wie behalten Sie die Kontrolle?

Die Zugriffsebenen heißen „Nur E-Mail“, „Abrechnung“, „Schreibgeschützt“, „Standard“ und „Administrator“. Kampagnen bearbeiten dürfen ab „Standard“. Zugriff vergeben und Verknüpfungsanfragen annehmen darf nur ein Administrator (Zugriffsebenen).

Zwei Punkte schützen Sie vor Kontrollverlust. Erstens: Google hält es für hilfreich, mindestens eine weitere Person als Admin hinzuzufügen, weil Sie bei nur einem Admin, der nicht mehr verfügbar ist, den Zugriff auf Ihre Tags verlieren können (Zugriff verwalten). Zweitens: Ein Verwaltungskonto kann laut Hilfe auch Inhaber eines Kundenkontos sein. Legen Sie Ihr Konto deshalb selbst an und prüfen Sie unter Verwaltung → Zugriff und Sicherheit im Tab „Administratoren“, welche Verwaltungskonten mit Ihrem Konto verknüpft sind.

Wie bereiten Sie das Conversion-Tracking vor?

Bereiten Sie das Tracking vor, bevor die erste Kampagne live geht: Automatisches Tagging prüfen, Google-Tag auf der Website einbinden und eine Conversion-Aktion anlegen. Ohne diese Messung sehen Sie Klicks, aber keine Anfragen, und automatische Gebotsstrategien wie Smart Bidding haben keine Conversions zum Lernen (Google-Hilfe zur Conversion-Analyse).

  1. Automatisches Tagging prüfen: Verwaltung → Kontoeinstellungen → Bereich „Automatisches Tagging“. In neuen Konten ist es laut Google-Hilfe standardmäßig aktiviert.
  2. Website als Datenquelle hinterlegen: Menü „Zielvorhaben“ → Zusammenfassung → „+ Conversion-Aktion erstellen“ → bei „Conversions auf einer Website“ „Datenquellen bearbeiten“, Domain eingeben, „Scannen“. Erkennt Google noch kein Tag, richten Sie es am Ende der Einrichtung ein.
  3. Conversion-Aktion definieren: zum Beispiel das Absenden Ihres Anfrageformulars über eine Danke-Seite (Einrichtung „mit URL“). Setzen Sie die Aktion richtig als primär oder sekundär, sonst kann Smart Bidding nicht sauber optimieren.

Die Schritte stammen aus der Google-Hilfe zu Web-Conversions. Warum fehlendes Tracking so teuer wird, steht im Artikel zu den 5 Fehlern, die Budget verbrennen.

Welche Fehler sollten Sie beim Google Ads Konto erstellen vermeiden?

Viele Fehler entstehen schon bei der Einrichtung und lassen sich später nur mit Aufwand korrigieren. Diese sieben sollten Sie kennen:

FehlerFolgeSo vermeiden Sie ihn
Smart-Assistent durchgeklickt, Kampagne liveGoogle steuert Keywords und AusspielungKonto ohne Kampagne erstellen, Kampagnen später selbst anlegen
Falsche Zeitzone oder WährungNur per neuem Konto zu behebenBeide Angaben vor dem Absenden prüfen
Falscher Kontotyp im ZahlungsprofilNeues Zahlungsprofil nötigVorab klären, ob „Organisation“ oder „Privatperson“ passt
Nur eine Person ist AdministratorMöglicher Zugriffsverlust, auch auf TagsMindestens zwei Admins, Inhaber prüfen
Automatisch angewendete Empfehlungen aktivGoogle ändert das Konto selbstständigKampagnen → Empfehlungen → „Automatisch anwenden“, Auswahl prüfen und abwählen (Hilfe)
Kein Tracking vor KampagnenstartKlicks ohne messbare AnfragenConversion-Aktion zuerst einrichten
URL im KontonamenBei neuen Konten nicht zulässigFirmenname statt Web-Adresse eintragen

Wie geht es nach dem Konto weiter?

Mit dem angelegten Konto beginnt die eigentliche Arbeit: Keywords, Budget, Anzeigen und Landingpage. Wie viele Suchanfragen es in Ihrer Region gibt und was Klicks ungefähr kosten, klären Sie im Keyword-Planer. Die Anleitung zum Google Keyword Planner zeigt, wie Sie die Werte lesen. Wie hoch Klickpreise für Handwerksbegriffe liegen und wie sich ein Budget zusammensetzt, steht im Artikel Google Ads Kosten 2026, eine eigene Rechnung machen Sie mit dem Werbekosten-Rechner.

Wenn Sie Konto, Tracking und Kampagnen nicht selbst aufbauen wollen, klären wir im Erstgespräch, ob Google Ads für Ihren Betrieb sinnvoll ist. Mehr dazu auf der Seite Google Ads Agentur für Handwerker.

Mehr zu diesem Thema

Häufige Fragen

Was Sie zu Google Ads noch wissen wollen.

Sie finden Ihre Frage hier nicht? Sprechen Sie uns direkt an — wir antworten ehrlich, auch wenn die Antwort nicht zu unserem Verkaufsgespräch passt.

  • Kann ich ein Google Ads Konto ohne Zahlungsmethode anlegen?
    Nein, Zahlungsinformationen gehören laut Google-Hilfe zur Kontoerstellung. Je nach Land der Rechnungsadresse fragt Google sie nicht schon in der Registrierung ab, dann müssen Sie sie direkt nach der Einrichtung im Konto eingeben. Erst danach kann Ihre Anzeige ausgeliefert werden. Auch der Keyword-Planer verlangt laut Hilfe eine abgeschlossene Kontoeinrichtung samt Zahlungsinformationen. Von einer laufenden Kampagne ist dort nicht die Rede.
  • Was tun, wenn ich Zeitzone oder Währung falsch gewählt habe?
    Ein neues Konto anlegen und dort die richtige Einstellung wählen. Beide Werte sind laut Google-Hilfe dauerhaft, in Standardkonten zur Anzeigenauslieferung werden Änderungen nicht mehr unterstützt. Bestehende Kampagnen lassen sich ins neue Konto kopieren, ihre Verlaufsdaten werden aber nicht mitübertragen. Die Leistungsmessung beginnt dort mit dem Startdatum. Prüfen Sie beide Angaben deshalb vor dem Absenden.
  • Wie viele Google Ads Konten darf ich haben?
    Mit einer einzelnen E-Mail-Adresse können laut Google-Hilfe bis zu 20 Google Ads Konten verknüpft werden, Verwaltungskonten eingerechnet. Für einen einzelnen Handwerksbetrieb reicht in der Regel ein Konto. Mehrere Konten lohnen sich vor allem für Agenturen oder wenn getrennt abgerechnet werden soll. Wer mehr als 20 Konten verwaltet, dem empfiehlt Google ein Verwaltungskonto.
  • Wo finde ich meine Google Ads Kundennummer?
    Melden Sie sich im Konto an und klicken Sie oben rechts auf Ihr Profilbild. Die Kundennummer steht unter dem Kontonamen. Google weist darauf hin, sie nur an Personen weiterzugeben, denen Sie vertrauen, weil sie für Zugriffsanfragen und Verknüpfungen genutzt wird. Ihre Agentur braucht die Nummer, um aus ihrem Verwaltungskonto eine Verknüpfungsanfrage an Sie zu senden.
  • Kann ich den Zugriff einer Agentur wieder entziehen?
    Ja. Bei einer Nutzereinladung öffnen Sie im Menü Verwaltung den Punkt Zugriff und Sicherheit und klicken in der Spalte Aktionen beim Nutzer auf Zugriffsrechte aufheben. Eine Verknüpfung mit einem Verwaltungskonto können laut Google-Hilfe Nutzer mit Administratorzugriff jederzeit aufheben. Wichtig ist deshalb, dass mindestens eine Person aus Ihrem Unternehmen Administrator bleibt.
  • Was ist der Unterschied zwischen Google Ads Konto und Verwaltungskonto (MCC)?
    Ein Verwaltungskonto ist laut Google kein Upgrade Ihres Kontos, sondern ein eigenes, neues Konto, in dem sich mehrere Google Ads Konten zentral aufrufen und verwalten lassen. Es ist für Agenturen und Werbetreibende mit mehreren Konten gedacht. Als einzelner Betrieb brauchen Sie kein Verwaltungskonto. Sie nehmen nur die Verknüpfungsanfrage Ihrer Agentur an, falls diese so arbeitet.
  • Gibt es einen Google Ads Gutschein?
    Ob für Sie ein Angebot gilt, hängt vom Gutschein selbst und seinen Bedingungen ab. Aus der Google-Hilfe geht nur hervor, wo Sie einen Code eingeben: bei der Registrierung im Feld Einführungsangebot, danach auf Anwenden klicken. Verwenden Sie nur Codes, die Sie direkt von Google oder einem Ihnen bekannten Partner erhalten haben, und lesen Sie die Bedingungen vor dem Einlösen.
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