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Mitarbeitergewinnung · Anbieter-Vergleich

Stellenanzeige schalten: Kosten bei StepStone, Indeed & Co.

Stellenanzeige schalten 2026: Was StepStone, Indeed, LinkedIn, Kleinanzeigen und die Arbeitsagentur kosten und wann Jobbörsen im Handwerk helfen.

Peter Junior

Gründer von MetisGrowth

· 8 Min. Lesezeit

Kurz und direkt

Eine Stellenanzeige zu schalten kostet je nach Jobbörse zwischen 0 Euro und über 1.000 Euro pro Anzeige. Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist für Arbeitgeber kostenlos, Indeed erlaubt bis zu 3 kostenlose Anzeigen pro Monat, StepStone-Einzelanzeigen kosten ab 1.449 Euro für 30 Tage, meinestadt.de ab 979 Euro (Stand Oktober 2026). Klickbasierte Modelle wie bei LinkedIn haben keinen Festpreis. Der Preis ist aber nicht die wichtigste Frage: Jobbörsen erreichen vor allem aktiv Suchende, und davon gibt es in vielen Handwerksberufen zu wenige.

Eine Stellenanzeige zu schalten kostet 2026 je nach Jobbörse zwischen 0 Euro und mehr als 1.000 Euro pro Anzeige. Kostenlos ist die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, mit Einschränkungen auch Indeed und LinkedIn. Feste Preise verlangen StepStone und meinestadt.de, klickbasiert rechnen Indeed und LinkedIn ab. Die Preise unten stammen von den Anbieterseiten, abgerufen am 14. Oktober 2026.

Der Preis ist allerdings die kleinere Frage. Entscheidend ist, ob die Börse die Menschen erreicht, die Sie suchen. Dieser Ratgeber zeigt die Preise der wichtigsten Jobbörsen, rechnet vor, was eine Einstellung kostet, und ordnet ein, wann Jobbörsen im Handwerk funktionieren. Portale wie MyHammer, die Aufträge vermitteln, behandelt der Artikel Handwerkerportale im Vergleich.

Was kostet eine Stellenanzeige bei den großen Jobbörsen?

Die Tabelle zeigt nur Preise, die auf der jeweiligen Anbieterseite stehen. Wo dort kein Preis genannt wird, steht „kein Listenpreis“ oder „auf Anfrage“. Preise ändern sich, prüfen Sie sie vor der Buchung.

JobbörsePreismodellPreis laut Anbieterseite (Stand Oktober 2026)
StepStoneFestpreis pro Anzeige oder JahresaboPro Ads ab 1.449 € pro Anzeige (30 Tage, 1 Stelle). Abo „All Jobs Starter“ nur für Neukunden ab 249 € pro Monat bei 12 Monaten Laufzeit. „All Jobs“ für größeren Bedarf: Preis auf Anfrage
Indeedkostenlos oder gesponsert, abgerechnet pro Interaktion (Klick oder begonnene Bewerbung)bis zu 3 kostenlose Anzeigen pro Monat. Gesponserte Anzeigen: kein Listenpreis, das Mindestbudget zeigt Indeed erst beim Buchen
LinkedInkostenlos oder gesponsert, abgerechnet pro Aufruf1 kostenlose Anzeige gleichzeitig. Gesponsert: Tages- oder Gesamtbudget nach Ihrer Wahl, kein Listenpreis
Jobbörse der Bundesagentur für Arbeitkostenlos0 €, Konto erforderlich
KleinanzeigenGebühr pro Anzeigeab 1. September 2026 für gewerbliche Nutzer in der Kategorie Jobs: kein Freikontingent, 12,99 bis 26,49 € inkl. MwSt. pro Anzeige und 30 Tage
meinestadt.deFestpreis pro AnzeigeStarter 979 € (30 Tage), Premium 1.249 € (60 Tage), Premium Performance 1.499 € (60 Tage)
Lehrstellenbörsen der Handwerkskammernkostenlos0 €, nur für Ausbildung und Praktikum (Belege weiter unten)

StepStone und meinestadt.de geben auf den verlinkten Seiten nicht an, ob die Preise netto oder brutto gelten. Fragen Sie das vor der Buchung ab. Kleinanzeigen nennt Bruttopreise.

Was kostet StepStone für Handwerksbetriebe?

StepStone verkauft Einzelanzeigen und Abos. Die klassische Einzelanzeige „Pro Ads“ kostet laut Preisseite ab 1.449 Euro, läuft 30 Tage, gilt für eine Stelle und lässt sich nicht flexibel austauschen.

Das Abo „All Jobs Starter“ richtet sich nur an Neukunden, also an Betriebe, die in den letzten 12 Monaten keine Anzeige auf stepstone.de veröffentlicht haben. Es kostet ab 249 Euro pro Monat bei 12 Monaten Laufzeit und 3 Monaten Kündigungsfrist, abgerechnet wird jährlich. Rechnerisch sind das 2.988 Euro im Jahr (12 × 249 Euro) für eine Stelle, die bis zu 365 Tage online bleibt. Für zwei Stellen nennt die Seite 349 Euro pro Monat. Wer mehr Stellen offen hat, fragt „All Jobs“ individuell an.

Was kostet Indeed?

Auf Indeed können Sie laut Preisseite seit dem 10. Dezember 2025 bis zu 3 Stellenanzeigen pro Monat kostenlos schalten. Die Funktionen sind dabei begrenzt, und Indeed behält sich vor, ohne Begründung vorzuschreiben, dass eine Stelle als gesponserte Anzeige geschaltet werden muss.

Gesponserte Anzeigen bezahlen Sie nach Budget. Die Rechnung weist aus, was für Interaktionen wie Klicks oder begonnene Bewerbungen angefallen ist. Sie kommt am ersten Tag des Monats oder früher, sobald die Ausgaben 500 Euro erreichen. Einen Euro-Preis nennt Indeed nicht: Er richtet sich nach dem Empfehlungssystem und berücksichtigt unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit der Anzeige, Ihren Zeitplan und das Angebot an Jobsuchenden für den Jobtitel. Für einen Engpassberuf lässt sich der Preis deshalb nicht vorab aus einer Liste ablesen.

Welche Stellenanzeigen können Sie kostenlos schalten?

Kostenlos schalten können Sie 2026 an diesen Stellen, jeweils mit Einschränkungen:

  • Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeitsagentur-Service für Arbeitgeber veröffentlicht Stellenangebote laut Agentur für Arbeit Dresden kostenlos. Sie brauchen dafür ein Konto, die Zugangsdaten fordern Sie beim Arbeitgeber-Service an.
  • Indeed: bis zu 3 Anzeigen pro Monat, mit begrenzten Funktionen.
  • LinkedIn: 1 kostenlose Anzeige gleichzeitig, sichtbar in den Suchergebnissen und für Ihre Kontakte. Gesponserte Anzeigen bieten laut LinkedIn zusätzlich eine bessere Platzierung.
  • Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern: Betriebe tragen freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze laut Handwerkskammer Mannheim, Handwerkskammer Aachen und Handwerkskammer Freiburg kostenlos ein. Die Börsen sind laut Handwerkskammer Mannheim mit der App Lehrstellenradar verknüpft, die im Auftrag der Handwerkskammern entwickelt wurde (Über uns).

Nicht mehr kostenlos sind Jobanzeigen gewerblicher Nutzer bei Kleinanzeigen: Ab dem 1. September 2026 gibt es dort in der Kategorie Jobs kein Freikontingent mehr.

Was kostet am Ende eine Einstellung?

Der Preis einer Anzeige ist nicht der Preis eines neuen Mitarbeiters. Entscheidend ist: Alle Ausgaben geteilt durch die Zahl der Einstellungen. Ein Rechenbeispiel mit dem StepStone-Einzelpreis: Zwei Anzeigen zu je 1.449 Euro kosten 2.898 Euro. Führt davon eine zu einer Einstellung, kostet diese Einstellung 2.898 Euro Anzeigenkosten. Führt keine zu einer Einstellung, sind 2.898 Euro ausgegeben, ohne dass jemand im Betrieb anfängt. Das Beispiel nutzt nur einen Listenpreis, keine Erfolgsquote.

Bei Klickmodellen kommt ein weiterer Schritt dazu. Ein Aufruf bei LinkedIn oder ein Klick bei Indeed ist keine Bewerbung, und eine begonnene Bewerbung ist noch keine Einstellung. Rechnen Sie deshalb immer die ganze Kette: Ausgaben, Bewerbungen, Gespräche, Einstellungen. Wer nur die Kosten pro Klick vergleicht, vergleicht das Falsche.

Wann funktionieren Jobbörsen im Handwerk und wann nicht?

Jobbörsen erreichen Menschen, die gerade suchen. Laut Gallup Engagement Index Deutschland 2025 (1.700 Arbeitnehmende, befragt vom 17. November bis 20. Dezember 2025, alle Branchen) sind 12 Prozent der Beschäftigten aktiv auf Jobsuche, weitere 25 Prozent sind offen für Neues. Wer nicht sucht, schaut auch nicht in eine Jobbörse.

Im Handwerk kommt hinzu, dass auch der Teil der aktiv Suchenden, der arbeitslos gemeldet ist, in vielen Berufen zu klein ist. Laut KOFA Kompakt 7/2026 kamen 2025 auf knapp 210.000 offene Stellen in Handwerksberufen nur etwa 140.000 arbeitslose Handwerkerinnen und Handwerker, die eine Stelle suchten. Rechnerisch konnten knapp 100.000 Stellen nicht besetzt werden, weil es dafür bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen gab. 59 von 115 Handwerksberufen hatten einen Engpass.

Wie Betriebe ihr Personal tatsächlich finden, zeigt eine ältere Auswertung: Laut IAB-Kurzbericht 18/2017 (Daten der IAB-Stellenerhebung 2016) führten in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten persönliche Kontakte einschließlich der eigenen Mitarbeiter bei 47 Prozent der Neueinstellungen zum Erfolg. Internet-Jobbörsen ohne die Bundesagentur kamen auf 10 Prozent, die Jobbörse der Bundesagentur auf 7 Prozent, soziale Medien (als Suchweg etwa Facebook oder Xing) auf 2 Prozent. Die Daten sind alt, und wie sich gezielte bezahlte Recruiting-Anzeigen seitdem entwickelt haben, zeigt die Erhebung nicht. Sie zeigen aber, dass bei kleinen Betrieben persönliche Kontakte schon damals der häufigste Besetzungsweg waren, deutlich vor den Börsen.

Daraus folgt unsere Einschätzung, keine Studie:

Jobbörsen passen eher, wenn

  • die Stelle viele Arbeitsuchende ansprechen kann, etwa Helfer- und Quereinsteigerstellen,
  • Sie zusätzlich zu anderen Kanälen kostenlos sichtbar sein wollen, etwa über die Bundesagentur oder das Indeed-Freikontingent,
  • Sie Auszubildende oder Praktikanten suchen und die Lehrstellenbörse Ihrer Kammer nutzen.

Jobbörsen passen eher nicht, wenn

  • Sie Gesellen, Monteure oder Meister in einem Engpassberuf suchen und in Ihrem Einzugsgebiet kaum Arbeitsuchende dieses Berufs leben,
  • Sie eine teure Einzelanzeige buchen und danach nichts weiter tun.

Welche Jobbörse passt zu welcher Situation?

Die folgende Zuordnung ist unsere Einschätzung auf Basis der oben belegten Preise und Zahlen, keine Studie. Sie hilft bei der ersten Auswahl, nicht bei der Erfolgsgarantie.

Ihre SituationNaheliegender erster SchrittBegründung
Sie wollen ohne Budget testenBundesagentur für Arbeit plus Indeed-Freikontingentkostenlos, kein Risiko außer Ihrer Zeit
Sie suchen AuszubildendeLehrstellenbörse Ihrer Handwerkskammerlaut mehreren Kammern kostenlos, auf Handwerk ausgerichtet
Sie suchen Gesellen oder Monteure in einem EngpassberufEmpfehlungsprogramm und Social Recruiting, Börsen nur ergänzendwenig aktiv Suchende (KOFA), viele offen für Neues (Gallup)
Sie haben dauerhaft mehrere Stellen offenAbo-Modelle prüfen, zum Beispiel StepStone „All Jobs“planbare Jahreskosten, aber Kündigungsfrist beachten
Sie brauchen einmalig und schnell eine AnzeigeEinzelanzeige auf einer Börse mit Reichweite in Ihrer RegionPreis steht vorab fest, Ergebnis nicht

Was ist die Alternative zu Jobbörsen?

Die Alternative ist, die 25 Prozent anzusprechen, die offen für Neues sind, aber nirgends suchen. Das gelingt über Social Recruiting: bezahlte Anzeigen auf Meta (Facebook und Instagram) im Umkreis Ihres Betriebs, ein kurzer mobiler Bewerbungs-Funnel statt Lebenslauf und ein schneller Rückruf. Wie eine solche Kampagne aufgebaut wird, beschreibt der Artikel Mitarbeitergewinnung über Social Media. Den Überblick über alle Kanäle im Handwerk bietet der Leitfaden Mitarbeiter finden im Handwerk.

Der zweite Kanal braucht kein Anzeigenbudget: Ihre eigenen Mitarbeiter. Wie Sie ein Empfehlungsprogramm nach dem Prinzip Mitarbeiter werben Mitarbeiter aufbauen, steht in einem eigenen Ratgeber. Beide Wege ersetzen die Jobbörse nicht, sie ergänzen sie. Wir empfehlen, mit 2 bis 3 Kanälen zu arbeiten statt mit einem.

Worauf achten Sie vor der Buchung?

Prüfen Sie diese Punkte, bevor Sie eine kostenpflichtige Anzeige buchen:

  1. Netto oder brutto: StepStone und meinestadt.de nennen es auf den Preisseiten nicht.
  2. Laufzeit und Verlängerung: Bei Kleinanzeigen entspricht die Verlängerungsgebühr der Einstellgebühr. Bei StepStone Pro Ads läuft die Anzeige 30 Tage.
  3. Kündigungsfrist bei Abos: Das StepStone-Abo „All Jobs Starter“ läuft 12 Monate mit 3 Monaten Kündigungsfrist.
  4. Budgetdeckel: Bei LinkedIn wird eine Anzeige mit Tagesbudget nicht automatisch deaktiviert, mit Gesamtbudget schon. Bei Indeed legen Sie das Budget fest und können es im Arbeitgeber-Dashboard ändern.
  5. Was zählt als Ergebnis: Veröffentlichung, Klick, begonnene Bewerbung oder Einstellung? Nur das Letzte bringt einen Mitarbeiter.
  6. Ihr Bewerberprozess: Wer Bewerbungen nach einer Woche beantwortet, verliert Kandidaten an schnellere Betriebe, ganz gleich, wie die Anzeige geschaltet wurde.

Nächster Schritt

Zählen Sie bei der nächsten Besetzung mit: Wie viel haben Sie ausgegeben, wie viele Bewerbungen kamen, wie viele davon waren passend, wie viele haben angefangen? Mit diesen vier Zahlen sehen Sie, welcher Kanal sich für Ihre Stelle lohnt.

Wenn Sie wissen wollen, ob sich für Ihre offene Stelle und Ihr Einzugsgebiet ein planbares Bewerber-System statt der nächsten Einzelanzeige lohnt, schauen wir uns das im Erstgespräch nüchtern an. Wie wir Mitarbeitergewinnung für Handwerksbetriebe aufbauen, steht auf der Seite Mitarbeitergewinnung.

Häufige Fragen

Was Sie zu Mitarbeitergewinnung noch wissen wollen.

Sie finden Ihre Frage hier nicht? Sprechen Sie uns direkt an — wir antworten ehrlich, auch wenn die Antwort nicht zu unserem Verkaufsgespräch passt.

  • Was kostet eine Stellenanzeige im Durchschnitt?
    Einen belastbaren Durchschnitt gibt es nicht, und wir nennen deshalb keinen. Die Spanne ist groß: Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit kostet nichts, bei Kleinanzeigen liegt die Gebühr für gewerbliche Jobanzeigen ab September 2026 bei 12,99 bis 26,49 Euro, StepStone und meinestadt.de nennen für Einzelanzeigen dreistellige bis vierstellige Beträge. Bei Klickmodellen wie Indeed und LinkedIn hängt der Preis von Wettbewerb und Budget ab. Vergleichen Sie deshalb nicht den Anzeigenpreis, sondern die Kosten pro Einstellung.
  • Lohnt sich StepStone für einen kleinen Handwerksbetrieb?
    Das hängt von der Stelle ab, nicht vom Betrieb. StepStone verkauft Reichweite bei Menschen, die aktiv suchen. Für Stellen mit vielen Arbeitsuchenden kann das passen, für Gesellen und Monteure in Engpassberufen ist der Pool oft klein. Ab 1.449 Euro für eine Einzelanzeige sollten Sie vorher klären, ob Sie mit einer kostenlosen Börse und einem Empfehlungsprogramm bereits genug Bewerbungen bekommen, und die Anzeige nur als Ergänzung buchen.
  • Wie komme ich an Zugang zur Jobbörse der Arbeitsagentur?
    Für das Veröffentlichen eines Online-Stellenangebots brauchen Sie ein Konto. Die Zugangsdaten fordern Sie laut Bundesagentur für Arbeit bei Ihrem Arbeitgeber-Service an, telefonisch über die gebührenfreie Nummer 0800 4 555520 oder per Kontaktformular auf arbeitsagentur.de. Danach legen Sie Ihr Stellenangebot im Konto selbst an und können es auch nach der Veröffentlichung jederzeit anpassen.
  • Wie lange läuft eine Stellenanzeige?
    Das legt jeder Anbieter selbst fest. Die StepStone-Einzelanzeige Pro Ads läuft laut Preisseite 30 Tage, bei Kleinanzeigen sind es für gewerbliche Anzeigen ab September 2026 ebenfalls 30 Tage, bei meinestadt.de je nach Paket 30 oder 60 Tage. LinkedIn-Anzeigen mit Tagesbudget laufen weiter, bis Sie sie deaktivieren. Prüfen Sie die Laufzeit immer vor der Buchung und ob eine Verlängerung extra kostet.
  • Wo finde ich Azubis, ohne dafür zu bezahlen?
    Über die Lehrstellenbörse Ihrer Handwerkskammer. Mehrere Kammern schreiben auf ihren Seiten, dass Betriebe freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze kostenlos eintragen können, teils mit Anbindung an die App Lehrstellen-Radar. Wie der Eintrag genau abläuft, unterscheidet sich je nach Kammer. Fragen Sie bei der Ausbildungsberatung Ihrer Handwerkskammer nach. Die Handwerkskammer Mannheim bietet zum Beispiel auch Hilfe beim Formulieren des Stellentexts an.
  • Ist Pay-per-Click oder ein Festpreis besser?
    Keines von beiden ist grundsätzlich besser. Ein Festpreis ist planbar, bezahlt aber die Veröffentlichung und nicht das Ergebnis. Bei Klickmodellen zahlen Sie für Interaktionen: bei LinkedIn, wenn Kandidaten Ihre Anzeige aufrufen, bei Indeed für Klicks oder begonnene Bewerbungen. Auch das ist keine Garantie für eine Einstellung. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass Sie Ausgaben, Bewerbungen und Einstellungen zählen.
  • Reicht eine Stellenanzeige auf der eigenen Website?
    Als Fundament ja, als einziger Kanal selten. Laut IAB-Stellenerhebung 2016 führte die eigene Homepage in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten bei 5 Prozent der Neueinstellungen zum Erfolg. Eine Karriereseite ist trotzdem sinnvoll, weil jeder andere Kanal, von der Anzeige bis zur Empfehlung, darauf verweisen kann. Sie braucht dann aber Menschen, die sie finden.
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