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SHK · Ratgeber

Was kostet ein qualifizierter Lead im SHK-Handwerk?

Was ein qualifizierter Lead im SHK-Handwerk kostet, wie sich der Preis pro Anfrage zusammensetzt und warum der Cost-per-Auftrag die eigentlich wichtige Kennzahl ist.

Peter Junior

Peter Junior

Gründer von MetisGrowth

· 2 Min. Lesezeit

Kurz und direkt

Der Preis für eine qualifizierte Anfrage im SHK-Handwerk hängt stark vom Vorhaben ab: Bei akut gesuchten Themen wie Heizungsausfall ist der Klick teurer, weil viele Anbieter um dieselbe Suchanfrage konkurrieren. Entscheidend ist nicht der Preis pro Anfrage allein, sondern der Cost-per-Auftrag — bei Wärmepumpen-Projekten im fünfstelligen Bereich amortisiert sich ein Lead-Preis von 50 bis 150 Euro meist schon mit dem ersten gewonnenen Auftrag. Vorqualifizierung senkt die Zahl der Anfragen, aber erhöht die Abschlussquote und damit die tatsächliche Wirtschaftlichkeit.

Was ein Lead im SHK-Handwerk kostet, lässt sich nicht pauschal beantworten — der Preis hängt stark davon ab, welches Vorhaben Sie bewerben und wie umkämpft das Thema gerade ist. Wichtiger als die reine Zahl ist ohnehin eine andere Kennzahl: was ein gewonnener Auftrag am Ende wirklich kostet.

Was kostet eine qualifizierte Anfrage im SHK-Handwerk?

Als grobe Orientierung liegt eine qualifizierte Anfrage meist zwischen 30 und 100 Euro, abhängig von Vorhaben, Region und Wettbewerbsdichte. Themen mit hoher, akuter Kaufabsicht — etwa ein Heizungsausfall — sind wegen starker Konkurrenz um dieselben Suchanfragen oft teurer pro Klick. Dafür liefern sie meist auch schneller eine Entscheidung, weil das Problem real und dringend ist, statt nur vage geplant.

Warum zählt der Cost-per-Auftrag mehr als der Preis pro Lead?

Der Preis pro Anfrage ist nur ein Zwischenwert auf dem Weg zum eigentlich entscheidenden Ergebnis: was ein gewonnener Auftrag kostet. Eine einfache Beispielrechnung zur Logik (Illustration, keine garantierten Werte):

GrößeBeispielannahme
Preis pro qualifizierter Anfrage60 Euro
Anfragen bis zu einem Termin3
Termine bis zu einem Auftrag3
Rechnerischer Cost-per-Auftragca. 540 Euro
Durchschnittlicher Auftragswert (Wärmepumpe)18.000 Euro

In diesem Beispiel kostet ein gewonnener Auftrag rund 540 Euro Werbekosten bei 18.000 Euro Umsatz — knapp drei Prozent. Selbst wenn die Anfrage doppelt so teuer wäre, bliebe die Rechnung klar positiv. Wie viele Anfragen Sie bis zu einem Termin und wie viele Termine Sie bis zu einem Auftrag brauchen, hängt von Region, Vorqualifizierung und Vertriebsprozess ab. Mit eigenen Zahlen lässt sich das im Lead-Rechner direkt durchspielen.

Warum unterscheiden sich die Kosten je nach Vorhaben so stark?

Wärmepumpen-Themen sind aktuell besonders umkämpft, weil viele Betriebe gleichzeitig in diesen wachsenden Markt drängen — entsprechend höher ist der Klickpreis. Gleichzeitig liegen die Auftragswerte hier oft im oberen fünfstelligen Bereich, was die höheren Lead-Kosten meist locker aufwiegt. Klassische Heizungsreparaturen sind günstiger anzusprechen, bringen aber auch deutlich weniger Umsatz pro Auftrag. Eine bewusste Fokussierung auf die profitabelsten Vorhaben schlägt deshalb oft die reine Jagd nach möglichst günstigen Leads.

Wie senkt Vorqualifizierung die tatsächlichen Kosten pro Auftrag?

Vorqualifizierung kostet auf den ersten Blick Anfragen — wer die Fragen zu Budget, Eigentum und Zeitrahmen nicht passend beantwortet, wird nicht durchgereicht. Genau das senkt aber die Kosten pro Auftrag, weil der teuerste Schritt im ganzen Prozess der persönliche Besichtigungstermin ist. Weniger, aber besser passende Anfragen bedeuten eine höhere Abschlussquote — und die zählt am Ende mehr als die reine Zahl eingehender Kontakte.

Fazit: Wie bewerten Sie Ihre eigenen Lead-Kosten richtig?

Rechnen Sie nie den Preis pro Anfrage isoliert, sondern immer gegen den tatsächlichen Auftragswert und Ihre Abschlussquote. Bei hochpreisigen SHK-Projekten bleibt selbst ein auf den ersten Blick hoher Lead-Preis meist hochprofitabel. Wie das komplette System dahinter aufgebaut ist, zeigt der Pillar-Artikel zur Neukundengewinnung für SHK-Betriebe.

Häufige Fragen

Was Sie zu SHK noch wissen wollen.

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  • Was kostet eine qualifizierte SHK-Anfrage im Schnitt?
    Als grobe Orientierung liegt eine qualifizierte Anfrage im SHK-Handwerk meist zwischen 30 und 100 Euro, je nach Vorhaben, Region und Wettbewerbsdichte. Akut gesuchte Themen wie Heizungsausfall sind wegen hoher Kaufabsicht oft teurer pro Klick, liefern aber auch schneller eine Entscheidung.
  • Warum ist der Cost-per-Auftrag wichtiger als der Preis pro Lead?
    Weil der Lead-Preis nur ein Zwischenwert ist. Entscheidend ist, was ein gewonnener Auftrag am Ende kostet — inklusive aller Anfragen, die nicht zum Abschluss führen. Bei einem Auftragswert von 15.000 Euro oder mehr ist selbst ein Cost-per-Auftrag von 500 Euro noch hoch profitabel.
  • Warum kann Vorqualifizierung die Kosten pro Auftrag senken, obwohl sie Anfragen kostet?
    Weil sie unpassende Anfragen vor dem teuersten Schritt herausfiltert: dem persönlichen Besichtigungstermin. Weniger, aber besser passende Anfragen bedeuten eine höhere Abschlussquote, und die zählt am Ende mehr als die reine Anzahl eingehender Kontakte.
  • Unterscheiden sich die Lead-Kosten zwischen Wärmepumpe, Bad und Heizungstausch?
    Ja, spürbar. Wärmepumpen-Themen sind aktuell stark umkämpft und entsprechend teurer pro Klick, liefern aber auch die höchsten Auftragswerte. Klassische Heizungsreparaturen sind oft günstiger anzusprechen, aber auch weniger lukrativ pro Auftrag — deshalb lohnt sich eine bewusste Fokussierung auf die profitabelsten Vorhaben.
  • Wie finde ich heraus, was ein Lead bei mir wirklich kosten darf?
    Rechnen Sie rückwärts von Ihrem durchschnittlichen Auftragswert und Ihrer Marge: Wie viel dürfen Sie maximal für einen gewonnenen Kunden ausgeben, damit sich das Geschäft noch lohnt? Der interaktive Lead-Rechner hilft, diese Kette mit Ihren eigenen Zahlen durchzuspielen.
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