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Dachdecker · Ratgeber

Was kostet ein Dachdecker-Lead? Preis pro Anfrage realistisch einordnen

Was ein qualifizierter Lead für Dachdecker kostet, wie sich der Preis pro Anfrage zusammensetzt und warum der Cost-per-Auftrag die eigentlich wichtige Kennzahl ist.

Peter Junior

Peter Junior

Gründer von MetisGrowth

· 2 Min. Lesezeit

Kurz und direkt

Der Preis für eine qualifizierte Dachdecker-Anfrage liegt meist zwischen 30 und 90 Euro, abhängig von Vorhaben, Region und Wettbewerb. Entscheidend ist nicht der Preis pro Anfrage allein, sondern der Cost-per-Auftrag — bei Neueindeckungen oder Dachsanierungen mit Photovoltaik im fünfstelligen Bereich amortisiert sich ein Lead-Preis von 50 bis 100 Euro meist schon mit dem ersten gewonnenen Auftrag. Vorqualifizierung senkt die Zahl der Anfragen, erhöht aber die Abschlussquote und damit die tatsächliche Wirtschaftlichkeit.

Was ein Dachdecker-Lead kostet, lässt sich nicht pauschal beantworten — der Preis hängt vom Vorhaben, der Region und dem Wettbewerb ab. Wichtiger als die reine Zahl ist ohnehin eine andere Kennzahl: was ein gewonnener Auftrag am Ende wirklich kostet.

Was kostet eine qualifizierte Dachdecker-Anfrage?

Als grobe Orientierung liegt eine qualifizierte Anfrage meist zwischen 30 und 90 Euro, abhängig von Vorhaben, Region und Wettbewerbsdichte. Anfragen rund um Komplettsanierung mit Photovoltaik liegen oft am oberen Ende, weil hier stärkerer Wettbewerb um dieselben Suchbegriffe herrscht — dafür sind auch die Auftragswerte in diesem Segment am höchsten.

Warum zählt der Cost-per-Auftrag mehr als der Preis pro Lead?

Der Preis pro Anfrage ist nur ein Zwischenwert auf dem Weg zum eigentlich entscheidenden Ergebnis: was ein gewonnener Auftrag kostet. Eine einfache Beispielrechnung zur Logik (Illustration, keine garantierten Werte):

GrößeBeispielannahme
Preis pro qualifizierter Anfrage55 Euro
Anfragen bis zu einem Termin3
Termine bis zu einem Auftrag3
Rechnerischer Cost-per-Auftragca. 495 Euro
Durchschnittlicher Auftragswert (Neueindeckung)20.000 Euro

In diesem Beispiel kostet ein gewonnener Auftrag rund 495 Euro Werbekosten bei 20.000 Euro Umsatz — gut zwei Prozent. Selbst wenn die Anfrage doppelt so teuer wäre, bliebe die Rechnung klar positiv. Mit eigenen Zahlen lässt sich das im Lead-Rechner direkt durchspielen.

Wie verändert Photovoltaik die Kostenrechnung?

Solaranlagen-Interessenten sind im Schnitt teurer zu gewinnen, weil dieser Bereich stärker umkämpft ist. Gleichzeitig steigt der durchschnittliche Auftragswert deutlich, wenn Dachsanierung und Photovoltaik-Montage kombiniert verkauft werden — oft auf 25.000 Euro oder mehr. Die höheren Lead-Kosten werden dadurch in der Regel mehr als ausgeglichen, solange die Kombination auch tatsächlich aktiv beworben wird.

Wie senkt Vorqualifizierung die tatsächlichen Kosten pro Auftrag?

Auf den ersten Blick wirkt jede zusätzliche Frage im Formular wie ein Hindernis, das Anfragen kostet. Tatsächlich ist genau das der Punkt: Ein Interessent, der Dachgröße, Eigentumsverhältnis und Zeitrahmen ehrlich beantwortet, ist deutlich wahrscheinlicher ein echter Auftrag als jemand, der nur ein einzeiliges Kontaktformular ausfüllt. Der teuerste Moment im gesamten Prozess bleibt der persönliche Vor-Ort-Termin — jede Anfrage, die vorher schon klar unpassend war, spart genau diese Zeit.

Fazit: Wie bewerten Sie Ihre eigenen Lead-Kosten richtig?

Rechnen Sie den Preis pro Anfrage nie isoliert, sondern immer gegen den tatsächlichen Auftragswert und Ihre Abschlussquote. Bei hochpreisigen Dachdecker-Projekten bleibt selbst ein auf den ersten Blick hoher Lead-Preis meist hochprofitabel. Wie das komplette System dahinter aufgebaut ist, zeigt der Pillar-Artikel zur Neukundengewinnung für Dachdecker.

Häufige Fragen

Was Sie zu Dachdecker noch wissen wollen.

Sie finden Ihre Frage hier nicht? Sprechen Sie uns direkt an — wir antworten ehrlich, auch wenn die Antwort nicht zu unserem Verkaufsgespräch passt.

  • Was kostet eine qualifizierte Dachdecker-Anfrage im Schnitt?
    Als grobe Orientierung liegt eine qualifizierte Anfrage meist zwischen 30 und 90 Euro, je nach Vorhaben, Region und Wettbewerbsdichte. Anfragen für Komplettsanierungen mit Photovoltaik liegen dabei oft am oberen Ende, weil hier stärkerer Wettbewerb um dieselben Suchbegriffe herrscht.
  • Warum ist der Cost-per-Auftrag wichtiger als der Preis pro Lead?
    Weil der Lead-Preis nur ein Zwischenwert ist. Entscheidend ist, was ein gewonnener Auftrag am Ende kostet — inklusive aller Anfragen, die nicht zum Abschluss führen. Bei einem Auftragswert von 15.000 Euro oder mehr ist selbst ein Cost-per-Auftrag von 400 bis 500 Euro noch hoch profitabel.
  • Erhöht Photovoltaik-Kombination die Lead-Kosten?
    Tendenziell ja, weil dieser Bereich stärker umkämpft ist als reine Dachreparaturen. Gleichzeitig steigt aber auch der durchschnittliche Auftragswert deutlich, wenn Dachsanierung und Solaranlage gemeinsam verkauft werden — die höheren Lead-Kosten werden dadurch meist mehr als ausgeglichen.
  • Warum kann Vorqualifizierung die Kosten pro Auftrag senken, obwohl sie Anfragen kostet?
    Weil sie unpassende Anfragen vor dem teuersten Schritt herausfiltert: dem persönlichen Vor-Ort-Termin. Weniger, aber besser passende Anfragen bedeuten eine höhere Abschlussquote, und die zählt am Ende mehr als die reine Anzahl eingehender Kontakte.
  • Wie finde ich heraus, was ein Lead bei mir wirklich kosten darf?
    Rechnen Sie rückwärts von Ihrem durchschnittlichen Auftragswert und Ihrer Marge: Wie viel dürfen Sie maximal für einen gewonnenen Kunden ausgeben, damit sich das Geschäft noch lohnt? Der interaktive Lead-Rechner hilft, diese Kette mit Ihren eigenen Zahlen durchzuspielen.
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